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Einsamer Riesenvogel: Australierin sucht Partnerin für ihren Emu

Edward, knapp 1,90 groß, schlanke, lange Beine ist bereit ein gemeinsames Nest zu beziehen. Negative Seiten: Anhänglich, hartnäckig. Vor allem aber: tierisch. So könnte die Kontaktanzeige für Edward, den Emu, lauten. Für ihren Riesenvogel sucht eine Australierin jetzt per Radio eine Partnerin.

Seit dem vergangenen Jahr sitzt Emu Edward in einem leeren Nest. Der grau-braune Vogel sei mittlerweile wohl "ein bisschen frustriert", erzählte seine Besitzerin Patrena Arriston im staatlichen Rundfunk ABC. Die Dame aus dem australischen Outback muss sogar Annäherungsversuche des großen Vogels über sich ergehen lassen. Wenn sie nach draußen gehe, um etwa die Hühner zu füttern, versuche Edward, sogar sie in das Nest zu drängen. Sie müsse sich mit einem Palmwedel zur Wehr setzen, um ihn zu verjagen.

Ariston will ihrem Emu nun eine Partnerin besorgen. Sie habe gehört, dass es in 800 Kilometern Entfernung ein verfügbares Emu-Weibchen gebe. Sie habe aber keinen Anhänger und könne das Tier daher nicht transportieren. "Vielleicht ist ja jemand da draußen, der noch etwas Platz hat und den Emu in seinem Hänger transportieren mag", sagte sie ABC. Dann kann Patrena Arriston auch wieder in Ruhe ihre Hühner füttern.

AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.