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Infografik: Diese Erdbeben forderten die meisten Todesopfer

Bei dem Beben starben allein in Nepal mehr als 5000 Menschen. Die stern-Infografik listet die verheerendsten Beben der letzten Jahrzehnte - mit erschreckenden Zahlen.

Die Erde schwankt plötzlich, ohne Vorwarnung. Das macht Erdbeben so gefährlich. Wer kann, rettet sich ins Freie - in die Sicherheit. Doch oftmals werden Menschen noch in ihren Häusern von Wänden erschlagen, begraben unter Schutt und Asche. Auch in Nepal, wo die Erde vergangenen Samstag bebte, wurde das vielen Menschen zum Verhängnis: Viele starben, weil sie es nicht mehr rechtzeitig aus ihren Häusern schafften. Bislang sind dort 5057 Opfer gemeldet worden - doch die Zahl steigt weiterhin, von Stunde zu Stunde.

Erdbeben ereignen sich meist an den Grenzen tektonischer Platten. Sie reiben aneinander, was Druck aufbaut, der sich explosionsartig entladen kann - wie vor Japans Ostküste am 11.März 2011. Der Erdstoß löste im Anschluss eine gewaltige Flutwelle aus, die weite Teile der Nordostküste überflutete - und rund 20.000 Menschen in den Tod riss. Die stern-Infografik listet ähnlich verheerende Beben der letzten 100 Jahre auf.

Ilona Kriesl, Patrick Rösing