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Klimawandel und Hurrikane: Monsterstreit über Monsterstürme

Im vergangenen Jahr sorgte Hurrikan "Katrina" für Tod und Verwüstung. Klimaforscher streiten darüber, ob solche Monsterstürme menschengemacht sind und in den kommenden Jahren zur traurigen Gewohnheit werden.

Nach der schwersten Hurrikan-Saison in der Geschichte der USA im vergangenen Jahr haben Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten mit neuen Studien beweisen oder widerlegen wollen, dass die globale Erderwärmung und der Treibhauseffekt diese Naturkatastrophen auslösen und immer bedrohlicher machen.

Einigkeit besteht hingegen, dass der massive Zustrom von Menschen an die Küste und die Umwandlung von natürlichen Landschaften in Städte zu höheren Opferzahlen und Schäden geführt haben. So verdoppelte sich im Südwesten der USA die Bevölkerung seit 1980.

Beeinflusst die Atmosphäre die Wassertemperatur oder umgekehrt?

Der wissenschaftliche Streit über eine mögliche Verbindung zwischen globaler Erderwärmung und der Intensität von Wirbelstürmen wird seit dem vergangenen Jahr bissig wie nie zuvor geführt. Mit einer neuen Studie, die im Journal "Geophysical Research Letters" erscheint, will Professor James Elsner von der Universität Florida beweisen, dass die Temperatur der Atmosphäre die Oberflächentemperatur des Atlantiks beeinflusst und nicht umgekehrt.

Die Klimaforscherin Judith Curry vertritt in ihrer Forschungsarbeit dagegen die Auffassung, dass eine immer höhere Wassertemperatur zu immer stärkeren Wirbelstürmen geführt hat. Kerry Emmanuel vom renommierten "Massachusetts Institute of Technology" schreibt, er und europäische Wissenschaftler hätten eine so starke Verbindung zwischen einer höheren Wassertemperatur und der Intensität von Hurrikans gefunden, dass dieser Zusammenhang kein Zufall sein könne.

Küstenregionen drohen stärkere Stürme und Sturmfluten

Vereinfacht erklärt vertritt dieses Lager die Auffassung, dass der Mensch den Klimawandel ausgelöst hat. Als eine Folge sei die Temperatur an der Oberfläche des Atlantiks gestiegen. Eine höhere Wassertemperatur aber bedeute, dass mehr Energie gespeichert und später während eines Hurrikans freigesetzt wird. Eine höhere Wassertemperatur schaffe damit stärkere Wirbelstürme.

In einem Bericht über den Klimawandel halten Forscher der Akademie für Wissenschaften der USA fest, dass die Industrie, die Energiegewinnung und das Transportwesen dazu geführt hätten, dass es den größten Ausstoß an Treibhausgasen seit 400.000 Jahren gibt. Als Folge der Erderwärmung drohten Küstenregionen wahrscheinlich stärkere Stürme und Sturmfluten.

Einer der Wortführer des Gegenlagers ist der Wissenschaftler Christopher Landsea vom Nationalen Hurrikan-Zentrum in Miami (Florida). Als US-Präsident George W. Bush Ende Juli das Zentrum besuchte, sagte Landsea, es gebe keinen Konsens darüber, dass die Monsterstürme eine Folge der Erderwärmung seien.

Gegenlager sieht ungenaue Messmethoden als Grund für Verfälschung

Landsea lag damit genau auf der Linie der US-Regierung. Der Hurrikan-Forscher veröffentlichte im Vormonat einen Beitrag im Fachjournal "Science". Darin führt er aus, dass schlechtere Messmethoden und die aus heutiger Sicht technologisch veralteten Wettersatelliten die wahre Stärke von Wirbelstürmen vor drei oder vier Jahrzehnten nicht richtig wiedergegeben haben. Hurrikans der Kategorie 3 würden daher heute eine Kategorie höher eingestuft.

Landseas Lager vertritt die Auffassung, dass aus natürlichen Gründen alle zehn bis 40 Jahre eine aktive Hurrikan-Saison durch eine weniger aktive abgelöst wird. Das Lager der Gegner jedoch fühlt sich bestätigt, weil die am 1. Juni begonnene Hurrikan-Saison anders als nach allen Vorhersagen so ruhig verläuft. Das zeigt aus Sicht dieser Forscher, wie unterschiedlich Wetter einfach sein kann.

Massiver Zustrom an die Küsten

Frank Lapore vom Nationalen Hurrikan-Zentrum in Miami führt eine Reihe von Gründen an, warum die Wirbelstürme in letzter Zeit so viele Menschen in den Tod rissen und so große Schäden anrichteten. "In den 70er und 80er Jahren hat es einen massiven Zustrom von Menschen an die Küste gegeben. Damals gab es keine Gefahr. 1995 änderte sich dann die Dynamik. Mehr Stürme treffen heute die Küste und außerdem mehr bevölkerungsreiche Regionen als früher."

Lapore ärgert sich über Reiseveranstalter, die Urlauber trotz aller Warnungen in gefährdete Gebiete fliegen. Außerdem sorgt er sich um die Hurrikan-Müdigkeit vieler Menschen, die trotz aller Gefährdungen ihre Häuser nicht mehr verlassen. "Es ist fast wie in einer griechischen Tragödie. Alle wissen, dass sie untergehen, aber sie scheren sich nicht darum."

DPA / DPA
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus