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Russland Orange gefärbter Fluss ist nur auf den ersten Blick wunderschön

Sehen Sie im Video: Blogger entdeckt, wie eine alte Kupfermine einen Fluss orange färbt – Staatsanwaltschaft ermittelt.


Was hier so schön aussieht, hat leider einen traurigen Hintergrund. Orangefarbene Bäche breiten sich über eine Waldlandschaft aus. Der Reiseblogger zamkad_life postet als Erster mehrere Drohnenaufnahmen aus der Nähe einer stillgelegten Kupfersulfidmine in Russland. Sie befindet sich in der Nähe des Dorfes Lyovikha im mittleren Ural -  nördlich von Jekaterinburg. 
Die Mine "ist überflutet und jetzt fließen saure Flüsse aus ihr und vergiften alles, was sie berühren". Das schreibt der Blogger zamkad_life unter seinen Aufnahmen. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Nischni Tagil habe begonnen, die Anlage zur Behandlung der Abwässer aus der Levikhinsky-Mine zu überprüfen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.  Laut der lokalen NGO Ecopravo sollte das verschmutzte Wasser in einer Teichanlage neutralisiert werden. Diese Anlage sei bei starkem Regen übergelaufen. Die Regionalregierung von Swerdlowsk fordert die Versiegelung der Mine. Doch Moskau lehnt dies mit der Begründung ab, dass dort noch wertvolle Ressourcen vorhanden seien. Das berichten laut "The Guardian" lokale Medien. 
In den vergangenen Monaten kam es bereits zu einem weiteren Fall von Umweltverschmutzung. In der Arktis lief Heizöl aus einem Tank in einen See und weiter in den arktischen Ozean. Häufig werden Unternehmen bei Umweltvergehen nur mit geringen Bußgeldern bestraft. 

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Orangefarbene Bäche breiten sich über eine Waldlandschaft im Ural aus. Ein Reiseblogger postet mehrere Drohnenaufnahmen aus der Nähe einer stillgelegten Kupfermine in Russland. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

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