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  • Serengeti-Nationalpark: Grausames Gnu-Ertrinken hat einen tieferen Sinn

Serengeti-Nationalpark Forscher sicher: Grausames Gnu-Ertrinken hat einen tieferen Sinn

  • von Ilona Kriesl
  • 20. Juni 2017
  • 14:46 Uhr
Grausames Spektakel: Die Massenwanderung der Gnus im Serengeti-Nationalpark ist weltberühmt. Jedes Jahr überqueren Hunderttausende Tiere den Mara-Fluss. Die meisten erreichen zwar das rettende Ufer, einige Tausende Tiere sterben jedoch. Rund 6250 Gnus verenden jedes Jahr im Fluss, schätzen US-amerikanische Forscher. Sie haben den Massentod aus biologischer Sicht untersucht und wollen ihm einen tieferen Sinn entlockt haben.
Gnus im Serengeti-Nationalpark
Grausames Spektakel: Die Massenwanderung der Gnus im Serengeti-Nationalpark ist weltberühmt. Jedes Jahr überqueren Hunderttausende Tiere den Mara-Fluss. Die meisten erreichen zwar das rettende Ufer, einige Tausende Tiere sterben jedoch. Rund 6250 Gnus verenden jedes Jahr im Fluss, schätzen US-amerikanische Forscher. Sie haben den Massentod aus biologischer Sicht untersucht und wollen ihm einen tieferen Sinn entlockt haben.
© Picture Alliance
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Grausames Spektakel: Die Massenwanderung der Gnus im Serengeti-Nationalpark ist weltberühmt. Jedes Jahr überqueren Hunderttausende Tiere den Mara-Fluss. Die meisten erreichen zwar das rettende Ufer, einige Tausende Tiere sterben jedoch. Rund 6250 Gnus verenden jedes Jahr im Fluss, schätzen US-amerikanische Forscher. Sie haben den Massentod aus biologischer Sicht untersucht und wollen ihm einen tieferen Sinn entlockt haben.
Ein Bruchteil der Tiere wird von im Wasser lauernden Krokodilen verspeist. Doch was passiert mit den übrigen Kadavern? Jährlich landen immerhin 1100 Tonnen Biomasse im Mara-Fluss - das entspricht der Menge von zehn Wal-Kadavern. Tote Tiere treiben mit dem Wasser den Fluss hinunter...
...und dienen unter anderem als Futter für die im Fluss lebenden Tiere. Im Schnitt dauert es zwei bis zehn Wochen, bis die Weichteile der Tierkadaver verschwunden sind. In dieser Zeit stellen die Gnus eine Hauptnahrunsquelle für die Fische im Mara-Fluss dar. Deren Speiseplan besteht zeitweise zu fast 50 Prozent aus den Überresten der Kadaver. Doch auch die Knochen...
... der Gnus liefern einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem des Flusses. Im Schnitt dauert es sieben Jahre, bis sich die Knochen der Tiere zersetzt haben. In dieser Zeit dient das Gerippe als Langzeitquelle für Nährstoffe, schreibt das Forscherteam um Amanda Subalusky in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS).
Laben am Festmahl: Auch diese Marabus bedienen sich an den Gnu-Kadavern, die an Land gespült wurden. "Das Massen-Ertrinken hat nur einen kleinen Einfluss auf die Gnu-Herde und dezimiert sie lediglich um 0,5 Prozent ihrer gesamten Größe", schreiben die Forscher. "Aber es stellt eine gewaltige Nährstoff-Quelle für den Fluss dar - auf kurze, aber auch lange Sicht."
Die Gnus folgen ihrem natürlichen Instinkt und begeben sich jedes Jahr aufs Neue auf die gefährliche Reise. Da die Tiere fast ausschließlich Gras fressen, ziehen sie los, sobald ihre alten Weideflächen abgegrast sind. Aus dem Hochland Tansanias ziehen die Tiere westwärts. 
Sie ertrinken, werden von Krokodilen zerfleischt oder sterben an Erschöpfung: Jedes Jahr verenden Tausende Gnus bei dem Versuch, den Mara-Fluss im Serengeti-Nationalpark zu durchqueren. Ein Glücksfall, sagen nun Forscher.

Es ist ein grausam faszinierendes Spektakel – und Höhepunkt einer jeden Tierdokumentation, die im Serengeti-Nationalpark gedreht wurde: Jedes Jahr, in etwa zur gleichen Zeit, durchqueren 1,2 Millionen Gnus den Mara-Fluss in Ostafrika. Tausende Tiere verenden dabei qualvoll, sie ertrinken oder werden von Raubtieren wie Krokodilen zerfleischt, die im Wasser lauern und darauf warten, dass ihnen die Beute vor das Maul läuft. Für die Räuber ist die Wanderung der Tiere bequem - sie müssen nur abwarten und zuschnappen.

Den Zuschauer lässt das Schauspiel oft fassungslos zurück. Das Tausendfache Sterben wirkt beklemmend und sinnlos. Bekannt ist, dass die Wanderung der Tiere das Ökosystem zu Land beeinflusst. Forscher haben nun untersucht, welchen Einfluss die Gnu-Kadaver auf das Ökosystem des Flusses haben – und konnten dem Tod der Tiere einen tieferen Sinn entlocken. Das Massensterben ist demnach ein verblüffendes Beispiel für den natürlichen Kreislauf des Lebens. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlichte das Team um Amanda Subalusky vom "Cary Institute of Ecosystem Studies" in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS).

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Die Gnu-Kadaver spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem Fluss

Immerhin 6250 Tiere verenden jedes Jahr in den Fluten des Flusses - das entspricht einer Biomasse von jährlich zehn Wal-Kadavern. Ein Bruchteil der Tiere wird von Krokodilen gefressen. Die übrigen Gnus dienen den Flussfischen als Futter. Über angespülte Kadaver machen sich Landtiere her. In der Regel dauert es zwei bis zehn Wochen bis alle Weichteile der Tiere zersetzt sind, schreiben die Forscher in dem Fachmagazin.

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Auch scheinbar nicht verwertbare Teile der Tiere wie Knochen spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem des Flusses. Die Gerippe dienen als Langzeitquelle für Nährstoffe, im Schnitt sind sie nach sieben Jahren zersetzt.

"Das Massen-Ertrinken hat nur einen kleinen Einfluss auf die Gnu-Herde und dezimiert sie lediglich um 0,5 Prozent ihrer gesamten Größe", schreiben die Forscher. "Aber es stellt einen gewaltige Nährstoff-Quelle für den Fluss dar - auf kurze, aber auch lange Sicht."

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