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WMO-Sitz in Genf

Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu Klimaphänomen El Niño

Die Weltmeteorologieorganisation (WMO) veröffentlicht am Dienstag in Genf eine aktualisierte Prognose zum möglichen erneuten Auftreten des Klimaphänomens El Niño, das zu neuen globalen Temperaturrekorden beitragen könnte. Laut der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA besteht eine 50- bis 60-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sich 2026 zwischen Juli und September ein El Niño entwickelt. Es handelt sich dabei um ein wiederkehrendes natürliches Klimaphänomen im Pazifik, das zu einem zwischenzeitlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur führt.
Frauen nutzen einen Regenschirm, um sich bei heißem Wetter in Shanghai vor der Sonne zu schützen.

Rekord eingestellt Das war der global heißeste Tag der Geschichte – Forscher erklären den Grund

Sehen Sie im Video: US-Wissenschaftler – Klimawandel und El Niño sorgen für global heißesten Tag der Geschichte.




US-Wissenschaftlern zufolge war Montag, der 3. Juli, der weltweit bislang heißeste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen. Die durchschnittliche globale Temperatur habe 17,01 Grad Celsius erreicht, teilten die Nationalen Zentren zur Umweltvorhersage der USA am Dienstag mit. Damit sei der bisherige Rekord vom August 2016 mit 16,92 Grad Celsius übertroffen worden. Laut den Forschern ist dieser neue Höchstwert nichts zum Feiern, sondern eher eine klare Bedrohung für die Menschen und Ökosysteme. In den vergangenen Wochen litt unter anderem der Süden der USA unter einer intensiven Hitzeglocke. Und auch in China setzte sich eine Hitzewelle fort, bei der Temperaturen von über 35 Grad erreicht wurden. Für die Entwicklung haben Wissenschaftler den Klimawandel in Verbindung mit einem aktuell aufkommenden El-Niño-Phänomen verantwortlich gemacht.