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Stiftung Warentest - Pulver-Geschirrspülmittel: So gut waren Pulver noch nie

Pulver vor Tabs: Sauberes Geschirr schon ab 3 Cent pro Ladung - das klappt nur mit Pulverreinigern. Die Stiftung Warentest prüfte sie wieder einmal nach zehn Jahren. Fazit: Pulver sind jetzt so gut wie nie und schlagen damit sogar die beliebten Tabs.

Nur noch ein Viertel der gekauften Geschirrspülmittel sind Pulver. Manche Geschäfte haben sie nicht einmal mehr im Sortiment. Dabei können Verbraucher damit viel Geld sparen und ihr Geschirr wird sogar sauberer. Die Stiftung Warentest prüfte die Pulver unter den gleichen Bedingungen wie die Tabs. Die Ergebnisse sind also gut vergleichbar. Der Test zeigt: Fünf der getesteten Pulverreiniger spülen besser als die besten Tabs, nämlich alio von Aldi Süd, K Classic Nevos von Kaufland, Minel von Markant, AS von Schlecker und Somat.

Auf die Dosierung kommt es an

Außer dem teureren Somat spülen sie alle für nur 3 Cent pro Ladung. Zwar kommen da noch 1 bis 1,5 Cent für Enthärter und Klarspüler hinzu. Trotzdem spart man bei 280 Spülgängen pro Jahr rund 50 Euro gegenüber den Testsiegern unter den Tabs. Aber: Auf die richtige Dosierung des Pulvers kommt es an. 20 Gramm reichen normalerweise aus. Dosierhilfen liegen den Packungen allerdings selten bei. Bei manchen Anbietern kann man sie bestellen. Andernfalls einfach einmal abwiegen und das benutzte Gefäß entsprechend markieren.

11 von 15 Pulverreinigern im Test spülen den Schmutz sehr gut bis gut vom Geschirr. Nur vier Pulver haben hier enttäuscht. fit und domol von Rossmann kommen bei der Spülleistung immerhin noch auf ein "Befriedigend". HK Sorella ist mit 11 Cent pro Ladung am teuersten, spült aber nur ausreichend. Das schlechteste Pulver ist von Sodasan. Es enthält kein Phosphat und ist daher schonend zur Umwelt. Das bringt aber nichts, wenn der Verbraucher sein Geschirr nachspülen muss. Denn nach dem Spülgang war es fast so schmutzig wie vorher.

Stiftung Warentest
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