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Stiftung Warentest - Weißlacke: Fast alles im Lack

Fast alle umweltschonenden Wasserlacke liefern ein gutes Ergebnis im Test. Lacke auf Naturharzbasis können aber immer noch nicht überzeugen.

Fast alle umweltschonenden Wasserlacke liefern ein gutes Ergebnis im Test der Stiftung Warentest. Neun von zehn Acryllacken schnitten "gut" ab. Nur der Sto Aquacryl Satin Weißlack konnte nicht überzeugen. Auch zwei Lacke auf Naturharzbasis wurden gestestet, schnitten aber mit "befriedigend" und "ausreichend" ab.

Vor den Regalen im Baumarkt stehen Heimwerker vor allem vor der Frage, welcher Weißton am besten passt: Cremeweiß, Reinweiß oder vielleicht eher ein Vanilleton, graustichig oder gelblich. Weiße Lacke gibt es in allen Variationen. Doch vor der Wahl des Farbtons sollte man sich zunächst für die Art des Lackes entscheiden. Es gibt den wasserbasierten Acryllack und den lösemittelbasierten Kunstharzlack (Alkydlack).

Biolacke zeigen meist schlechtere Ergebnisse

Die Warentester haben sich für den wasserbasierten Weißlack entschieden. Er ist lösemittelarm, belastet die Umwelt weniger und ist für den Hobbyheimwerker leichter zu verarbeiten. Das Streichergebnis kann sich bei neun der zehn Acryllacken im Test sehen lassen. Die Biolacke zeigen meist schlechtere Anstrichergebnisse. Acryllacke eignen sich für innen und außen. Die besten sind Alpina Premiumlack 2in1 für 12 Euro je 0,5 Liter, düfa 2in1 für 14,50 pro 0,75 Liter, Schöner Wohnen DurAcryl für 15,50 Euro je 0,75 Liter und Vectra 2in1 für 13 Euro je 0,75 Liter.

Die Biolacke sind nur für den Innenanstrich ausgelobt. Sie vergilbten jedoch sehr stark und deckten nicht gut. Alle Lacke lassen sich gut bis sehr gut streichen. Ärgerlich ist nur, dass auf manchen Dosen detaillierte Verarbeitungshinweise fehlen. So fehlten bei bio pin, Brillux, Herbol und Sto ausführliche Hinweise zur Wahl des richtigen Werkzeugs.

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