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WM-Wetter: Ein Finale mit Blitz und Donner

Das Unwetter, das von Frankreich her über Deutschland zog, hat Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt. Das Schlimmste ist überstanden - aber richtig heiter sind die Wetterprognosen für das WM-Finale nicht.

Das WM-Endspiel am Sonntag in Berlin fällt ins Wasser. Das orakelt zumindest der Deutsche Wetterdienst, der am letzten Fußballtag "gewittrige Schauer" erwartet. Die ziehen allerdings nur über den Osten und Südosten des Landes, im Westen bleibt es sonnig und trocken. Vielleicht sollte die Fifa also in Erwägung ziehen, das Endspiel nach Stuttgart zu verlegen.

Dort ist es am Sonntag nämlich hochsommerlich, die Temperaturen klettern auf 25 bis 30 Grad. Am Samstag zum Spiel um den dritten Platz bleibt es jedoch nur im Nordwesten wirklich trocken, andernorts ist mit erneuten Schauern und Gewittern zu rechnen. Großbildschirme und Partybänke werden die allerdings kaum wegblasen, denn richtig heftig kracht, blitzt und regnet es laut Wetterdienst nur noch im Osten.

So nass wie am Mittwoch werden die Public-Viewing-Veranstaltungen also nicht werden. Das zweite WM-Halbfinale Frankreich gegen Portugal ging in Städten wie Gelsenkirchen und Stuttgart buchstäblich den Bach runter. Die Veranstaltungen mussten dort wegen des Gewitters abgesagt werden.

Der Sommer kehrt zurück

Heute wechseln sich Wolken und Sonne ab, gegen Abend können besonders im Osten und Süden Unwetter mit Hagel und Sturmböen auftreten. In Teilen des Südens regnet es auch länger. Es bleibt schwül und drückend.

Erst am Montag behauptet sich die Sonne wieder im ganzen Land. Pünktlich zum WM-Ende und Wochenbeginn kehrt das Badeseewetter also zurück. Das ist zwar kein geschicktes Timing, aber zumindest sollte es uns davon abhalten, in post-weltmeisterschaftliche Schwermut und Griesgrämigkeit zu verfallen.

Heike Sonnberger
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