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Afghanistan: Pentagon vermeldet Tod von Al-Qaida-Kommandeur al-Sudani

Am Rande eines Irak-Besuches von US-Verteidigungsminister Ashton Carter hat das Pentagon mitgeteilt, dass der Kommandeur des Terrornetzwerks Al-Qaida tot ist. Abu Chalil al-Sudani sei bei einem US-Luftangriff tödlich getroffen worden.

US-Verteidigungsminister Ashton Carter spricht bei seinem Besuch im Irak mit der 82. Airborne Division der US-Streitkräfte

US-Verteidigungsminister Ashton Carter spricht bei seinem Besuch im Irak mit der 82. Airborne Division der US-Streitkräfte

In der afghanischen Provinz Paktika hat die US-Luftwaffe nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Washington einen Kommandeur des Terrornetzwerks Al-Qaida getötet. Abu Chalil al-Sudani sei mit zwei anderen Al-Qaida-Aktivisten am 11. Juli bei einem Luftangriff tödlich getroffen worden, teilte das Pentagon am Rande eines Besuchs von Verteidigungsminister Ashton Carter im Irak mit. Al-Sudani habe eine Kampfeinheit für Selbstmord- und Sprengstoffanschläge geleitet.

Nach einem Besuch in der irakischen Hauptstadt Bagdad begab Carter sich in die Stadt Erbil im Norden des Landes, wo er mit Kurdenpräsident Massud Barsani zusammentraf. An dem Gespräch nahmen mehrere hochrangige kurdische Militärvertreter teil.

Ein Vormarsch der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf Erbil gehörte im August 2014 zu den Gründen, die US-Präsident Barack Obama zu einem militärischen Eingreifen veranlassten. Seither flogen die USA und mehrere Verbündete tausende von Luftangriffen auf mutmaßliche IS-Stellungen, um den Kampf kurdischer Peschmerga-Einheiten am Boden zu unterstützen.

and / AFP
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