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Gesetzesänderung Bangladesch führt die Todesstrafe für Vergewaltiger ein

Nachdem ein Video eines Missbrauchs in Bangladesch viral ging, protestierten Tausende für härtere Strafen für Vergewaltiger. Die Regierung Bangladeschs hat nun eine Gesetzesänderung beschlossen.

Tausende Demonstranten forderten in den vergangenen Tagen auf den Straßen Bangladeschs härtere Strafen für Vergewaltiger. Sie riefen etwa "hängt die Vergewaltiger" und "keine Gnade für Vergewaltiger". Nun hat die Regierung Bangladeschs eine Gesetzesänderung beschlossen, die die Todesstrafe für Vergewaltiger erlaubt. Demnach solle jeder, der für eine Vergewaltigung verurteilt wird, mit dem Tode oder mit lebenslanger Haft bestraft werden, sagte ein Kabinettssprecher am Montag. Bislang war die Höchststrafe für Vergewaltigungen in Bangladesch die lebenslange Haft.

Die Proteste begannen, nachdem ein Video eines sexuellen Missbrauchs viral gegangen war. Inzwischen hat die Polizei acht Verdächtige festgenommen. Aktivisten kritisieren, dass Täter nur selten verurteilt würden. Zusätzlich würden viele Taten nie angezeigt, da sich die Opfer vor sozialer Stigmatisierung fürchteten. Der Justizminister erklärte, dass am Dienstag eine präsidentielle Erklärung erwartet wird, die die neue Regelung in Kraft treten lasse.

eli DPA

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