Was hat es mit Donald Trumps "Friedensrat" auf sich? Der US-Präsident stellt seine Initiative vor. Alles Wichtige im stern-Newsblog.
Die Welt blickt nach Davos, wo vom 19. bis zum 23. Januar das Weltwirtschaftsforum stattfindet. Nach dem viel beachteten Auftritt von Donald Trump am Mittwoch stehen weitere Reden an: Am Donnerstagvormittag soll Bundeskanzler Friedrich Merz ans Mikrofon treten.
Die wichtigsten Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Phil Göbel
Trump gründet "Friedensrat" – seine Rede zusammengefasst:
So wirr und sprunghaft Trumps Rede auch war, versuchen wir es mit einer Zusammenfassung:
- Trumps "Friedensrat" könnte man als eine Art Aufsichtsrat insbesondere für den Nahen Osten bezeichnen
- Auf den Frieden in Gaza wolle der US-Präsident mit seinen neuen Verbündeten aufbauen, arabische und afrikanische Länder sollen dabei eine Schlüsselrolle spielen
- Einen Seitenhieb auf die Vereinten Nationen könnte man so verstehen, dass er den "Friedensrat" als Gegenentwurf unter seiner Führung etablieren möchte
- Genaue Pläne nannte Trump nicht, bis auf einen: Der Gazastreifen solle demilitarisiert werden
- Vage Pläne nannte er dagegen viele: Er wolle das Sterben und das Leid auf der Erde beenden. Und damit: Weltfrieden
Ambitionierte Ziele also. Vor allem wenn man bedenkt, dass Trump sich in Sachen Frieden in der Rede selbst widersprochen hat: So lobte er sich selbst für seine Militärschläge im Iran, Venezuela und Syrien.
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Phil Göbel
Ich muss mich kurz sammeln. Diese Rede zusammenzufassen ist, ehrlich gesagt, nicht ganz einfach.
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Phil Göbel
Nun soll die Gründungscharta des Friedensrates unterschrieben werden. Trump beendet seine Rede.
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Phil Göbel
Nun gibt es eine Breitseite an die UN: Er, Trump, habe acht Kriege beendet. Die Vereinten Nationen hätten nichts getan. Sie hätten so etwas nicht geschafft. Deshalb sei es eine gute Sache, nun im Nahen Osten mit den Mitgliedern seines Friedensrates für Frieden zu sorgen. Genauso wie auf der ganzen Welt.
"Es hat einen Grund, dass wir hier sind: Ihr seid alle Stars", so Trump mit Blick in seine Runde.
"Es hat einen Grund, dass wir hier sind: Ihr seid alle Stars", so Trump mit Blick in seine Runde.
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Phil Göbel
Nun geht es aber um den Friedensrat. Trump blickt in die Runde: "Normalerweise mag ich ein paar Menschen in solchen Runden nicht, aber hier mag ich alle. Tolle Leute hier, wirklich!"
Die Nationen, die nun an seinem Friedensrat teilnehmen wollen, hätten schon viel für den Frieden in Nahost geleistet. "Der Gazastreifen muss demilitarisiert werden", so Trump. Darauf könne der Friedensrat aufbauen.
Die Nationen, die nun an seinem Friedensrat teilnehmen wollen, hätten schon viel für den Frieden in Nahost geleistet. "Der Gazastreifen muss demilitarisiert werden", so Trump. Darauf könne der Friedensrat aufbauen.
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Phil Göbel
Viel Leid, viel Tod auf der Welt, das sei alles furchtbar. Aber den USA gehe es gut, so Trump. Die Wirtschaft steige, "alle investieren wieder in den USA".
Und außerdem habe er die Grenze zu Mexiko geschlossen und die Drogenrouten gekappt. Zudem betont er, dass die USA in Venezuela Präsident Maduro gestürzt hat.
Nun geht es noch um die Ölreserven von Venezuela, die zwar groß seien, so Trump, aber natürlich hätten die USA die größten Ölreserven der Welt. Und überhaupt müsse nun endlich mal der Krieg in der Ukraine beendet werden.
Es ist mal wieder ein wilder Ritt durch alle Themen der Weltpolitik, liebe Leserinnen und Leser.
Und außerdem habe er die Grenze zu Mexiko geschlossen und die Drogenrouten gekappt. Zudem betont er, dass die USA in Venezuela Präsident Maduro gestürzt hat.
Nun geht es noch um die Ölreserven von Venezuela, die zwar groß seien, so Trump, aber natürlich hätten die USA die größten Ölreserven der Welt. Und überhaupt müsse nun endlich mal der Krieg in der Ukraine beendet werden.
Es ist mal wieder ein wilder Ritt durch alle Themen der Weltpolitik, liebe Leserinnen und Leser.
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Phil Göbel
Seine Rede ist einmal mehr Stückwerk. Trump springt – zwischen Themen und Gedanken. Auf einen angeblich verhinderten Krieg zwischen Ägypten und Äthiopien betont der US-Präsident, wie schön der Nil ist.
Und Apropos Frieden: Nun feiert sich Trump für seine Militärschläge gegen den Iran und den IS in Syrien.
Und Apropos Frieden: Nun feiert sich Trump für seine Militärschläge gegen den Iran und den IS in Syrien.
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Phil Göbel
Gewonnene Präsidentschaftswahl, Wirtschaftswachstum, Inflationsbekämpfung – von seinen "Wundertaten" haben wir bereits gestern gehört.
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Phil Göbel
Trump wirkt müde, spricht verhältnismäßig langsam und mit kratziger Stimme. Er stellt nun nach und nach die Mitglieder seines Friedensrates vor und lobt sie über den Klee – genauso wie sich selbst.
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Phil Göbel
Eines bleibt auch heute gleich: Trump lobt sich mal wieder selbst, habe acht Kriege beendet, so der US-Präsident. Eine Mär, die er immer wieder verbreitet.
Hier geht's zum Faktencheck:
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Phil Göbel
"Ich hatte gestern einen sehr erfolgreichen Tag", betont Trump zu Beginn. Nun gebe es dieses sehr wichtige Treffen, die Gründung des Friedensrates.
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Phil Göbel
Nun betritt auch Donald Trump die Bühne – mit 45 Minuten Verspätung.
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Phil Göbel
In zwei Stuhlreihen sitzen die Mitglieder des "Friedensrates" auf der Bühne. In der ersten Reihe, eines von wenigen bekannten Gesichtern: Javier Milei, der argentinische Präsident.
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Phil Göbel
Die Beteiligten betreten die Bühne. Es geht los.
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Phil Göbel
Die Worte "Board of Peace" in dicken Lettern thronen über der Sitzrunde auf der Bühne. Ein Schelm, wer bei dieser Aufmachung an die Unabhängigkeitserklärung der USA erinnert wird.
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DPA · AFP · Reuters