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Wahlkampfauftritt "Er tanzt auf den Gräbern der Corona-Toten" – Trump kassiert Schelte für bizarre Einlage

Sehen Sie im Video: "Er tanzt auf den Gräbern der Corona-Toten" – Trump kassiert Schelte für bizarre Einlage.




Was passiert hier gerade?


Donald Trump "tanzt" bei einem Wahlkampftermin in Johnstown.


Zum Ende seiner Rede im Bundesstaat Pennsylvania sind zumindest bizarre Arm- und Beinbewegungen auszumachen, die von manchen als Tanz interpretiert werden.


Der skurrile Moment stößt aber auch auf heftige Kritik in den sozialen Netzwerken.


"215.000 tote Amerikaner und er macht das hier …"


"Trump tanzt auf den Gräbern von Amerikanern, die nicht hätten sterben müssen."


"Traurig, demütigend und so respektlos gegenüber den 250.000 Corona-Toten in den USA, den Millionen Kranken, den vielen Millionen Arbeitslosen, Millionen geschlossener Geschäfte, Millionen Kinder, die nicht in der Schule sind, Millionen, die ihre Rechnungen nicht bezahlen können. Grausam."


"Ich frage mich, wie viele von diesen Menschen in zwei Wochen mit Covid ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ich sehe kaum Masken in der Menge."


Viele Twitter-User machen sich über Trump lustig, weil der Song "YMCA" besonders in der Gay-Community beliebt ist.


Auch Victor Willis, Gründungsmitglied der Village People, meldet sich zu Wort.


"Hab nicht erwartet, dass Donald Trump so schnell wieder zu "YMCA" tanzt. Na ja, zeig uns deine besten Tanzmoves, Joe (Biden)."


Jetzt ist also Herausforderer Joe Biden am Zug – auch im Kampf ums Weiße Haus.


Bei seiner Wahlkampfveranstaltung in Johnstown im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Präsident Donald Trump auch um die Stimmen der Frauen geworben.
"Vorstadtfrauen, würdet ihr mich bitte mögen?", sagte der Republikaner bei dem Auftritt:
"Ich habe eure verdammte Nachbarschaft gerettet, okay?"
Damit spielte er auf die Abschaffung einer Regelung aus der Zeit seines Amtsvorgängers Barack Obama an, die mehr Wohnungen für Geringverdiener in den Vorstädten geschaffen hatte.
Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden liegt Umfragen zufolge bei den Wählerinnen in Pennsylvania deutlich vorne.


Laut einer Umfrage der Monmouth-Universität im Bundesstaat New Jersey von Anfang Oktober würden nur rund 35 Prozent der befragten Frauen für Trump stimmen, 61 Prozent hingegen für Biden.


Bei den Männern liegen die beiden Kandidaten dicht beieinander. Damit könnten vor allem die Frauen aus den Vorstädten am Ende die wahlentscheidende Gruppe sein.
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Bei einem Wahlkampfauftritt in Johnstown im US-Bundesstaat Pennsylvania legt US-Präsident Donald Trump ein "Tänzchen" hin. Das stößt auf viel Kritik: Es sei geradezu zynisch angesichts der vielen Corona-Toten im Land.

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