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Peinlicher Patzer: US-Bürgermeister postet Screenshot mit Porno-Seiten

Sozialen Medien haben so ihre Tücken. Das musste nun auch US-Republikaner Mike Webb erfahren, der in den Kongress einziehen möchte. Auf seiner Facebook-Seite postete er einen Screenshot mit zwei peinlichen Browser-Tabs.

Ein Screenshot zeigt Mike Webb und seinen Facebook-Auftritt

Mike Webb hat von seiner Facebook-Seite den Porno-Screenshot dann doch wieder gelöscht

Es gibt Dinge, die sind so privat, dass man sie nicht in den sozialen Netzwerken teilen möchte. Einen besonders peinlichen Patzer leistete sich Mike Webb, ein US-Republikaner, der bei den nächsten Wahlen in den Kongress einziehen möchte. Auf seinem Facebook-Auftritt postete er einen Screenshot seines Computers - leider zeigten zwei seiner Browser-Tabs dabei Porno-Seiten. Die US-Website "Daily Kos" - nach eigener Auskunft eine politische Community - zeigt Bilder des Screenshots, der von Mike Webbs eigenem Facebook-Auftritt inzwischen wieder verschwunden ist.

Der Konservative Webb betont auf seinem Facebook-Auftritt seinen christlichen Glauben und damit dürfte ja auch das zehnte Gebot ("Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.") besondere Bedeutung für ihn haben. Für seine politischen Gegner jedenfalls ist der Screenshot ein gefundenes Fressen. Auf Webbs Facebook-Seite hagelte es laut "Daily Kos" hämische Kommentare wie "Nun wisst Ihr, was Politiker in ihrer Freizeit machen", "Ich mag Deinen Porno-Geschmack" und "Oh, Du lieber Gott, das ist GENIAL! Weiter so, Mike! Du postest einen Screenshot Deines Computers und lässt die PORNO-SEITEN offen?"

Obwohl Webb besonderen Wert auf schnelles Antworten legt, reagierte er laut "Daily Kos" mindestens fünf Stunden nicht auf die Kommentare und ließ den Screenshot online. Inzwischen findet sich statt des Screenshots ein Statement von Mike Webb auf dessen Facebook-Seite. Darin heißt es unter anderem: "Der obligatorische Post des Tages erreichte 200.000 Menschen. Der darauf folgende (mit dem Screenshot, d. Red.) erreichte etwas mehr als das Zehnfache davon, und alles durch das  Viralgehen in den sozialen Medien und Mund-zu-Mund-Propaganda." Er habe sicherlich seinen Anteil an "interessanten" Kommentaren bekommen, aber keine, die weiter aus dem Rahmen gefallen seien als andere seit Beginn seines Kampfes um den Einzug in den Kongress. "Aber die wirklich erstaunliche Sache am heutigen Tag war, dass 'ich so den Herrn gesehen habe, hoch und erhaben,' und ich war sehr bewegt von der Liebe und Unterstützung die ich erfahren habe von denen, die mir ihren Zuspruch und ihre Unterstützung ausgedrückt haben."

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Mike Webb hat neue Facebook-Freunde

Er freut sich auch über den positiven Effekt, was Facebook-Freunde und Follower auf Twitter angeht. Am Ende seines Statements schreibt er: "Im Jahr 2016 geht es um die Wahl. Es geht um Führungsqualitäten. Und es geht um die Zeit. Ich bin Mike Webb und ich kandidiere für den US-Kongress. Ehrlich."

Ob er damit seine konservative Wählerschaft überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Aber seine Bekanntheit hat Mike Webb mit seinem kleinen Fauxpas auf jeden Fall gesteigert.

tkr
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