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Gerichtsurteil erwartet: Mutmaßlichem Mumbai-Attentäter droht Todesstrafe

Knapp eineinhalb Jahre nach den blutigen Anschlägen im indischen Mumbai soll heute das Urteil gegen den einzigen überlebenden Angreifer verkündet werden.

Gegen den einzigen überlebenden mutmaßlichen Attentäter der Anschläge von Mumbai im November 2008 soll heute das Urteil gesprochen werden.

Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit weiteren Kämpfern einer radikal-islamischen Terrorgruppe über drei Tage Geiseln genommen sowie Luxushotels und andere Gebäude besetzt gehalten zu haben.

Als Beweis für die Schuld von Iman, bekannt als Kasab, legte die Staatsanwaltschaft Bilder von Überwachungskameras vor, die den Angeklagten und einen Komplizen mit Sturmgewehren auf dem Victoria-Bahnhof in Mumbai zeigen sollen. Bei einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.

Durch Schüsse und Granaten waren in dem Bahnhof 52 Menschen getötet und 109 weitere verletzt worden. Bei der Anschlagsserie auf den Bahnhof, mehrere Luxus-Hotels und andere Ziele waren insgesamt mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen, darunter neun Attentäter.

DPA, AFP / DPA
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