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Terrorangst: USA lassen sechs Air France-Flüge streichen

Jüngste Geheimdienstberichte deuten darauf hin, dass sich Terroristen in ausländischen Flughäfen und Airlines einschleusen könnten, also konzentrieren sich die USA bei der Terrorabwehr vor allem auf internationale Flüge.

Die USA konzentrieren sich bei ihren Anti-Terror-Maßnahmen jetzt vor allem auf internationale Flüge. Jüngste geheimdienstliche Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass sich Terroristen in ausländische Flughäfen und bei Fluggesellschaften einschleusen könnten, berichteten US-Medien am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise. Eine Sorge sei zum Beispiel, dass als Berufspiloten ausgebildete Terroristen in Flugzeugbesatzungen "eingeschleust" werden könnten.

Sechs Air France-Flüge gestrichen

Als Vorsichtsmaßnahme wurden wegen Warnungen vor Anschlägen sechs Flüge der Air France von Paris nach Los Angeles oder zurück gestrichen, weil auf einer Passagierliste die Namen von sechs Terrorverdächtigen aufgetaucht waren. Das berichteten US-Medien am 1. Weihnachtstag. In Terroristenkreisen sei konkret von einen Anschlag mit Flug 68 der Air France die Rede gewesen, der am Mittwoch in Los Angeles landen sollte, berichtete die Zeitung "Los Angeles Times". US-Ermittler glaubten, dass das Flugzeug entführt und nach dem Muster der Anschläge vom 11. September 2001 an einem Ort zum Absturz gebracht werden sollte, wo möglichst viele Menschen sterben würden.

US-Botschaft in Paris hatte Regierung kontaktiert

Die Flüge waren am Mittwoch und Donnerstag vorgesehen gewesen. Die US-Botschaft hatte der Regierung in Paris eine Warnung Washingtons wegen einer "Gefahr von Attentaten auf den Flügen nach Los Angeles" übermittelt. Mehrere französische Minister entschieden gemeinsam die Streichung. Ein Sprecher des französischen Premierministers Jean-Pierre Raffarin erklärte, die Entscheidung, die Flüge abzusagen, sei gefallen, nachdem die amerikanischen Behörden vor "zwei oder drei" Verdächtigen gewarnt hätten. Diese wollten möglicherweise in Paris an Bord gehen. Drei Flüge gingen nach Los Angeles, die anderen drei waren Rückflüge nach Paris. Air France brachte mehrere hundert Passagiere in Hotels unter.

Weitere Flüge können folgen

Ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums in Washington konnte Medienberichte nicht bestätigen, nach denen möglicherweise El Kaida-Terroristen bei den Los-Angeles-Flügen mitfliegen wollten. Die Flüge wurden nach Geheimdiensthinweisen gestrichen, berichtete der US-Fernsehsender Fox News unter Berufung auf US-Regierungskreise. Man könne davon ausgehen, dass in den kommenden Tagen weitere Flüge ausfallen würden, hieß es.

Los Angeles gilt als potentielles Terror-Ziel

Los Angeles, die zweitgrößte Stadt der USA, gilt nach US-Medienberichten als potenzielles Ziel eines Terrorangriffs. Am Flughafen von Los Angeles wurden die Sicherheitsvorkehrungen in den vergangenen Tagen verschärft.

Verschärfte Prüfungen für ausländische Reisende

Die Regierung von US-Präsident George W. Bush hatte am Sonntag die zweithöchste Terror-Alarmstufe ausgerufen. Das bedeutet, dass sie die Gefahr von Terroranschlägen als "hoch" einstuft. Bereits einige Wochen zuvor sei damit begonnen worden, ausländische Crews in Flugzeugen vor dem Start auf US-Flughäfen und auch vor der Ankunft besonders unter die Lupe zu nehmen, meldete die «Washington Post». Eine kleine Gruppe von Piloten und Flugbegleitern sei vernommen worden, weil ihre Namen Ähnlichkeiten mit denen auf einer US-Liste mutmaßlicher Terroristen aufwiesen. Auch alle ausländischen Passagiere mit dem Ziel USA würden einer verschärften Überprüfung unterzogen.

Angst vor "schmutziger Bombe"

Den Regierungsquellen zufolge halten Sicherheitskreise neben Anschlägen mit Flugzeugen auch andere Arten von Terroraktionen wie das Zünden so genannter schmutziger Bomben für möglich. Als besonders gefährdet gälten Washington, New York, Los Angeles und Las Vegas.

Delta-Terminal in New York evakuiert

Der Terminal der Fluggesellschaft Delta Airline im New Yorker Flughafen LaGuardia ist am Mittwoch evakuiert worden, weil ein Fluggast gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen hatte. Die Starts aller Delta-Maschinen seien aus Sicherheitsgründen ausgesetzt worden, teilte die Hafenbehörde von New York und New Jersey mit. Laut der Behörde für Verkehrssicherheit (TSA) hatte ein Fluggast die Sicherheitsbestimmungen verletzt, so dass alle Passagiere an den Flugsteigs eins bis zehn erneut kontrolliert werden mussten. Eine TSA-Sprecherin sagte in einem örtlichen Radiosender, eine Passagierin habe Alarm an einem Metalldetektor ausgelöst und den Flughafen betreten, ohne ein zweites Mal überprüft worden zu sein. Die Behörden suchten die Frau, berichtete der Hörfunk.

DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(