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Sicherheitskräfte in Bissau

Nach Putsch in Guinea-Bissau: Militär gibt Bildung von Übergangsregierung bekannt

Nach dem Putsch im westafrikanischen Guinea-Bissau hat das Militär die Bildung einer Übergangsregierung bekanntgegeben. Sie besteht nach Angaben vom Samstag aus 28 Mitgliedern, darunter fünf Offiziere und vier Frauen. Der abgesetzte Staatschef Umaro Sissoco Embaló reiste nach seiner Ausreise ins Nachbarland Senegal unterdessen weiter in die Republik Kongo. Nach Angaben aus kongolesischen Regierungskreisen landete er mit einem Privatflugzeug in der Hauptstadt Brazzaville.
General Horta N'Tam (m) mit anderen ranghohen Militärs

Nach Putsch in Guinea-Bissau: Militär ernennt General zum Chef der Junta

Nach dem Putsch in Guinea-Bissau hat das Militär in dem westafrikanischen Land einen Junta-Chef ernannt. Der General Horta N'Tam werde die Geschicke des Landes für eine einjährige Übergangsperiode leiten, teilte das Militär am Donnerstag mit. N'Tam legte bei einer Zeremonie im Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Bissau seinen Amtseid ab. Unterdessen reiste der abgesetzte Staatschef Umaro Sissoco Embaló ins Nachbarland Senegal aus.
Soldaten nahe dem Präsidentenpalast in Bissau

Guinea-Bissau: Militär übernimmt Kontrolle und nimmt Präsidenten fest

Drei Tage nach der Wahl in Guinea-Bissau hat das Militär nach eigenen Angaben die Kontrolle über das westafrikanische Land übernommen und den Präsidenten Umaro Sissoco Embaló festgesetzt. Der General Denis N'Canha verkündete am Mittwoch, die Armee habe "bis auf Weiteres" die Kontrolle über das Land übernommen, den Wahlprozess "ausgesetzt" und alle Grenzen geschlossen. Präsident Embaló sei festgenommen worden und werde "gut behandelt", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Militärkreisen.
Danke!

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Was ist denn das schon wieder? Papst Leo XIV. bekommt vom Präsidenten von Guinea Bissau, Umaro Sissoco Embalo, ein Geschenk überreicht. Der Austausch von Geschenken ist bei einer Audienz beim Papst üblich.
Video: Guinea-Bissau: Putschversuch nach Angaben des Präsidenten beendet

Video Guinea-Bissau: Putschversuch nach Angaben des Präsidenten beendet

In Guinea-Bissau ist nach Angaben der Regierung des westafrikanischen Landes ein Putschversuch gescheitert. Präsident Umaro Sissoco Embalo erklärte, viele Sicherheitskräfte seien bei einem "gescheiterten Angriff auf die Demokratie" getötet worden. Einige Angreifer habe man festnehmen können. "Das war nicht nur der Versuch eines Coups, sondern ein Versuch, den Präsidenten zu töten und mein gesamtes Kabinett. Er war sehr gut vorbereitet. Dabei ging es nicht nur um das Militär, sondern auch um unseren Kampf gegen den Drogenhandel." Zuvor hatte es heftige Schusswechsel nahe eines Regierungsgebäudes gegeben, wo der Präsident gerade eine Kabinettssitzung leitete. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres zeigte sich tief besorgt angesichts der Berichte. Guterres forderte ein sofortiges Ende der Gewalt und rief zum Respekt der demokratischen Institutionen des Landes auf. Guinea-Bissau galt schon seit Jahren als politisch instabil: Neun Coups oder Putschversuche wurden seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1974 gezählt.