Zivilgesellschaft

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Demonstration vor dem Brandenburger Tor

Brot für die Welt: Zivilgesellschaft in immer mehr Staaten eingeschränkt

Nur 3,4 Prozent der Weltbevölkerung und damit 277 Millionen Menschen leben in Ländern, in denen Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit umfassend garantiert sind. Zu diesem Ergebnis kommt der am Montag veröffentlichte neunte Atlas der Zivilgesellschaft von Brot für die Welt. Über 70 Prozent aller Menschen leben hingegen in Staaten, in denen der zivilgesellschaftliche Raum unterdrückt oder vollständig geschlossen ist. Auch in Deutschland hat sich die Lage verschlechtert.
al-Scharaa und Bundesaußenminister Wadephul

Organisationen: Deutschland muss Unterstützung für Syrien an Bedingungen knüpfen

Zivilgesellschaftliche Organisationen haben die Bundesregierung aufgefordert, eine Unterstützung für die syrische Übergangsregierung an konkrete Bedingungen zu knüpfen. Die Einladung des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa durch Kanzler Friedrich Merz (CDU), sei "grundsätzlich richtig", sagte am Montag in Berlin die Geschäftsführerin der deutsch-syrischen Menschenrechtsorganisation Adopt a Revolution Farhad Ahma, Sophie Bischoff. Es gehe nicht darum, ob Deutschland mit der neuen Führung in Damaskus spreche, sondern darum, dass jegliche Unterstützung "an ganz klare Bedingungen geknüpft sein sollte".
Ministerin Hubig mit Kanzler Merz

Kabinett beschließt besseren Schutz vor Einschüchterungsklagen

Die Bundesregierung will Akteure der Zivilgesellschaft mit einem neuen Gesetz vor so genannten Einschüchterungsklagen schützen. Unter Einschüchterungsklagen werden unbegründete Klagen verstanden, die darauf abzielen, missliebige Beiträge zur öffentlichen Meinungsbildung zu unterdrücken. Gerichte sollen nun mit dem am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetz bessere Möglichkeiten erhalten, mit derartigen Klagen umzugehen. Solche Klagen richten sich oft gegen Journalisten, Wissenschaftler oder Nichtregierungsorganisationen. 
Synagogenzentrum in Potsdam

Bündnis stellt Aktionsplan gegen Antisemitismus vor - konkrete Gesetze gefordert

Ein Bündnis mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft hat einen Forderungskatalog mit konkreten Maßnahmen zum Kampf gegen den erstarkenden Antisemitismus vorgelegt. "Wir fordern von der Politik nicht nur schöne Gedenkreden und Beteuerungen, wir fordern konkretes Handeln", sagte der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, am Donnerstag bei der Vorstellung des Fünf-Punkte-Programms in Berlin. "Die Lage ist ernst genug. Es sind nun alle Nicht-Jüdinnen und -Juden gefragt, sich an die Seite der Juden zu stellen."
Satellitenbild zu Israels Angriffen gegen Iran

Iranische Intellektuelle fordern Ende der Gewalt und Stopp der Urananreicherung

Zahlreiche Vertreter der iranischen Zivilgesellschaft, unter ihnen zwei Nobelpreisträgerinnen und international bekannte Filmemacher, haben vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen dem Iran und Israel zu einem Ende der militärischen Auseinandersetzungen und zum Einstellen der Urananreicherung durch den Iran aufgerufen.