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Covid-19-Pandemie: CDU verschiebt Parteitag wegen Coronavirus auf unbestimmte Zeit

Die CDU muss länger auf die Wahl eines neuen Vorsitzenden warten: Wegen der Coronavirus-Pandemie verschieben die Christdemokraten ihren Parteitag, der am 25. April in Berlin stattfinden sollte. Einen Ersatztermin gibt es noch nicht.

Das Logo der CDU

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DPA

Der für den 25. April geplante CDU-Parteitag wird wegen der Corona-Pandemie auf unbekannte Zeit verschoben. CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer teilte am Donnerstag mit, sie werde dem Bundesvorstand die Verschiebung empfehlen. Der Parteitag solle erst abgehalten werden, "sobald die epidemische Lage dies gestattet".  

Bei dem Treffen soll der neue CDU-Vorsitzende gewählt werden.  Die offiziellen Kandidaten für Kramp-Karrenbauers Nachfolge sind bislang Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen.

Für die CDU sei klar, "die Sicherheit und die Gesundheit der Menschen in unserem Land haben höchste Priorität", erklärte die scheidende Parteichefin. Die CDU sei in enger und laufender Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden.

CDU-Sonderparteitag werde "nicht stattfinden können"

Derzeit sei der 33. Bundesparteitag in Berlin zwar noch unter Auflagen genehmigt. Doch stehe für sie fest, er werde "nicht stattfinden können". Kramp-Karrenbauer fügte hinzu, sie habe den Schritt mit allen Vorsitzkandidaten, den stellvertretenden Parteivorsitzenden und Generalsekretär Paul Ziemiak abgestimmt.

Zudem gelte "zunächst bis Ostern" für alle öffentlichen Veranstaltungen der Bundespartei in und außerhalb der Parteizentrale (Konrad-Adenauer-Haus): "Veranstaltungen, die keine hohe Dringlichkeit haben und nicht zwingend jetzt stattfinden müssen, werden verschoben oder digital durchgeführt." Man empfehle auch allen Vereinigungen und Parteigliederungen auf Landes- und Kreisebene, die Absage von geplanten Veranstaltungen auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen. 

fs / AFP