Laschet, Merz und Röttgen Hengstparade - eine Polemik gegen das neue Dreigestirn der CDU

Hengstparade
Norbert Röttgens (r.) Lieblingsfarbe ist Aubergine. Armin ­Laschet (l.) wollte erst nicht, dann doch nach oben. Und Friedrich Merz hat den ­größten Ehrgeiz
© Axel Griesch/Finanzen Verlag/laif; imago/epd; dpa
Da ist es wieder – das große Ego in der Politik! stern-Autorin Ulrike Posche über die Rückkehr alter Rituale bei der Bestimmung des neuen CDU-Vorsitzenden.
Von Ulrike Posche

Es ist derzeit viel von „Remaskulinisierung“ die Rede. Von der Rückvermännlichung der Politik. In der Regel denkt man dabei nicht an Robert Habeck, 50, den grün-poetischen Philosophenwuschel von der Küste, oder Saskia Esken, 58, den rot-dominanten Schwabenpfeil. Wenn heute von neuer Männlichkeit die Rede ist, sind meist drei ältere Herren gemeint: die Aspiranten auf den CDU-Vorsitz. Das Dreigestirn fürs Kanzleramt. Ihre Lieblichkeit Jungfrau Norbert, Seine Tollität Prinz Friedrich und Seine Deftigkeit Bauer Armin. Röttgen, Merz und Laschet. Auf „Angela“ soll „RöMeLa“ folgen.

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