Daniel Bahr "Die Gesundheitsreform bestraft die Rentner"


Merkels Kabinett hat entschieden: Ab Januar 2009 gilt ein einheitlicher Beitrag zur Krankenkasse von 15,5 Prozent. Für Daniel Bahr ist die Reform die falsche Entscheidung. Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP warnt vor einem nationalen Finanzchaos. Und sieht sich durch die Bankenkrise bestätigt.

Für Bahr, der im FDP-Bundesvorstand sitzt, droht mit der Gesundheitsreform zusätzlich zur globalen Finanzkrise ein nationales Finanzchaos. „Das können wir jetzt nicht auch noch gebrauchen“, warnt er. „Was wir jetzt erleben ist ein Krankenkassenbeitrag, durch die Koalition beschlossen, auf Rekordniveau.“ Der ab Januar 2009 vorgesehen Krankenkassenbeitrag von 15,5 Prozent bestrafe besonders die Rentner, sagt Bahr. Am besten wäre es, das Inkrafttreten des neuen Systems zu verschieben.


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