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Hans-Martin Tillack: Die korrupte Republik

Jetzt ein bisschen Reklame in eigener Sache. Seit zwei Wochen
ist mein Buch „Die korrupte Republik“ in den Buchhandlungen. Und seit Samstag
auf der Bestsellerliste des Spiegel. Platz 19, immerhin.

Wie macht man Werbung für sich selbst, ohne dass es zu plump
wirkt? Natürlich indem man – ganz unschuldig - das Lob der anderen zitiert.

Darum hier ein Link zu dem Beitrag über „Die korrupte
Republik“
, den „Titel Thesen Temperamente“, von Dieter Moor moderiert, am
Sonntag vorvergangener Woche in der ARD gebracht hat.

Freundliche Kritiken gab es auch – zum Beispiel – im
Deutschlandradio, dem NDR und auf RBB Kultur.

Sogar der Berliner Korrespondent der Londoner „Times“ widmete
dem Buch auf der Website des Blattes einen Beitrag – wohl um zu zeigen, dass
britische Parlamentsabgeordnete nicht die einzigen sind, die Schwierigkeiten
mit der Amtsethik haben.

Bisher unveröffentlicht ist die fünfseitige ausführliche
Rezension meines Werks, die die AOK – ja, die Krankenkasse – bereits am 14.Mai hausintern
verbreitet hat. Die Damen und Herren hatten sich irgendwie eine Vorabversion
beschafft und alle 287 Seiten eilig durchgearbeitet. Sie schickten sogar
extra jemand zur Buchvorstellung beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Berlin, am Donnerstag vor zwei Wochen. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Rezensenten von der Krankenkasse
natürlich dem Kapitel, das sich mit ihnen beschäftigt. Ihre Schlussfolgerung:
„Tillack wärmt in Bezug auf die AOK weitestgegend seine bekannten
Unterstellungen auf und lässt weiterhin jede journalistische Sorgfaltspflicht
vermissen.“ Was die Krankenkassenfunktionäre damit meinen, bleibt ihr
Geheimnis. Immerhin hatte ich ihnen Gelegenheit gegeben, sich zu den im Buch erhobenen Vorwürfen
zu äußern – worauf sie verzichteten. Die Kassenleute haben darum
Schwierigkeiten zu erklären, wo auf den Seiten des Bandes sich denn nun Fehler
fänden. Folgerichtig entschied der AOK-Bundesverband „zunächst keine öffentlichkeitswirksamen
Aktivitäten oder juristischen Interventionen zu starten“.

Weitere Verrisse des Buches lassen noch auf sich warten.
Liebe Kritiker, es eilt nicht!

Ach ja, und wer gratis Auszüge aus „Die korrupte Republik“
lesen will, kann das hier tun
– bei den lieben Kollegen vom Perlentaucher.