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Verkehr Neun-Euro-Ticket führt auch im Juli zu deutlich weniger Staus

Bahnsteig in Stralsund
In zwölf von 14 untersuchten Städten verbrachten Pendler mit dem Auto weniger Zeit auf der Straße (Symbolbild)
© Stefan Sauer / DPA
Das Neun-Euro-Ticket hat die Verkehrslage in deutschen Großstädten auch im zweiten Monat deutlich entspannt. Eine Analyse des Verkehrsdatenspezialisten Tomtom zeigt einen deutlichen Rückgang des Stau-Niveaus.

Wegen des Neun-Euro-Tickets haben offenbar auch im Juli viele Menschen das Auto zugunsten der Bahn stehen gelassen. Eine Analyse des Verkehrsdatenspezialisten Tomtom zeigt wie bereits für Juni einen deutlichen Rückgang des Stau-Niveaus in deutschen Großstädten, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag berichtete. Der Effekt sei vielerorts etwas schwächer ausgefallen als im Vormonat.

In zwölf von 14 untersuchten Städten verloren Pendler mit dem Auto demnach weniger Zeit im Verkehr als im Mai. Am deutlichsten war dies in Stuttgart und Wiesbaden. Lediglich in Bremen und Karlsruhe nahm das Stauniveau leicht zu.

Neun-Euro-Ticket: Bereits im Juni weniger Staus 

Im Juni hatten die Tomtom-Experten das Verkehrsniveau in 26 Städten untersucht und waren zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Im Juli beschränkten sie sich aus Gründen der statistischen Vergleichbarkeit auf Städte, in denen noch eine komplette Arbeitswoche mit den Vormonaten verglichen werden konnte.

"Vergleicht man die Verlustzeiten für Juni und Juli, so zeigt sich lediglich in zwei Städten eine Verbesserung des Verkehrsflusses von Juni auf Juli", sagte Ralf-Peter Schäfer von Tomtom dem RND. "Für fünf Städte zeigen die Tomtom-Daten keine Veränderung. In sieben Städten hat Tomtom einen leichten Anstieg der Verlustzeiten registriert – ohne dabei jedoch das Niveau aus dem Mai zu erreichen."

jus DPA

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