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Geplatzes Milliarden-Geschäft Umstrittener U-Boot-Deal: Australien weist Vorwurf der Lüge im Streit mit Frankreich zurück

Australiens Verteidigungsminister Peter Dutton bei einer Pressekonferenz im State Department in Washington D.C.
Australiens Verteidigungsminister Peter Dutton bei einer Pressekonferenz im State Department in Washington D.C.
© Andrew Hamik / AFP
Australien hat im Streit um den geplatzten U-Boot-Deal mit Frankreich den Vorwurf der Lüge zurückgewiesen. Die australische Regierung habe ihre Bedenken wegen des geplanten Kaufs gegenüber Paris "offen und ehrlich" geäußert.

Das Projekt habe Jahre hinter dem Zeitplan gelegen, zudem sei das Budget überzogen worden, sagte Verteidigungsminister Peter Dutton dem Sender "Sky News Australia" am Sonntag. "Die Regierung hatte diese Bedenken, wir haben sie geäußert, und wir wollen sehr eng mit den Franzosen zusammenarbeiten, und das werden wir auch in Zukunft tun", sagte er.

Die USA, Großbritannien und Australien hatten vor kurzem die Gründung eines neuen Sicherheitsbündnisses für den Indopazifik verkündet. In der Folge ließ Australien ein milliardenschweres U-Boot-Geschäft mit Frankreich platzen. Stattdessen will Australien US-Atom-U-Boote anschaffen.

Frankreich hatte höchst verärgert auf die Ankündigung reagiert und am Freitag in einem außergewöhnlichen diplomatischen Schritt zwischen Verbündeten seine Botschafter aus Washington und Canberra zu Konsultationen zurückgerufen. Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian warf den USA und Australien zudem "Lüge" und "Doppelzüngigkeit" sowie einen schweren Vertrauensbruch und "Missachtung" vor.

tib/AFP

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