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Dramatisches Video: Air-France-Maschine trotzt Sturm Ali - bei diesem Manöver möchte man nicht an Bord gewesen sein

Schreckmoment für die Passagiere eines Flugs nach Birmingham: Sturm "Ali" machte die Landung zu einem Husarenstück. Im letzten Moment entschloss sich der Pilot, den Flieger noch einmal hochzuziehen.

Flugzeug von Air France

Kurz vor dem Aufkommen brach der Pilot die Landung ab (Symbolbild)

Picture Alliance

Sturm Ali hat in der vergangenen Woche in Großbritannien für Chaos gesorgt. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde legte das Tief zeitweise den Verkehr auf der Insel lahm, sorgte für Stromausfälle und Verwüstungen. In Nordirland gab es sogar zwei Tote.

Einen besonderen Schreckmoment erlebten die Passagiere einer Air-France-Maschine auf dem Weg nach Birmingham. Die starken Winde machten die Landung am Flughafen zu einer echten Herausforderung für den Piloten. Das Flugzeug wollte am Mittwoch bei einer Windgeschwindigkeit von 70 Kilometer pro Stunde in der englischen Stadt landen. Der Blogger Jeremy Jones filmte, was dann geschah.

Air-France-Maschine trotzt Sturm "Ali"

In seinem Video ist zu sehen, wie das Flugzeug in der Luft hin und her schwankt und immer wieder zur Seite abdriftet. Der Jet wirkt wie ein sprichwörtliches Fähnlein im Wind, eine kontrolliertes Aufsetzen auf der Landebahn ist nicht möglich. "Das Vertrackte war, dass die Windrichtung ständig zwischen Gegenwind und Seitenwind wechselte", erklärt Jones die Situation.

Im letzten Moment überlegt es sich der Pilot doch noch anders: Kurz über dem Boden bricht er die Landung ab und startet noch einmal durch. Nichts für schwache Nerven, denn schon beim Zusehen macht sich ein ungutes Gefühl in der Magengegend breit. Nach 15 Minuten wagte der Pilot einen neuen Landeversuch – und brachte den Flieger diesmal sicher zu Boden. Für die Fluggäste war es ein Schreckerlebnis, Schaden trug aber niemand davon.

Air France entschuldigte sich nachher bei den Passagieren für die Umstände. Das Wetter aber hat ja auch die französische Fluggesellschaft nicht unter Kontrolle. Der Pilot zumindest bekam auf Youtube und in anderen sozialen Medien, wo sich das Video schnell verbreitete, viele Komplimente für sein geistesgegenwärtiges Manöver.

Flugzeug Sitz New Zealand
epp

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.