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Mega-Staus erwartet: A8 bei Stuttgart wegen Brückensprengung voll gesperrt

Um eine alte Brücke sprengen zu können, muss die A8 ab diesem Freitag und bis Sonntag in beide Richtungen voll gesperrt werden. Konkret betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost.

Vollsperrung A8 bei Stuttgart wegen Brückensprengung (Symbolbild)

Wegen einer Brückensprengung muss die A8 bei Stuttgart am Wochenende vollgesperrt werden (Symbolbild)

Staus sind angesichts dieser Maßnahme programmiert: Weil eine Fußgängerbrücke gesprengt werden soll, müssen sich Autofahrer auf der A8 im Raum Stuttgart ab diesem Freitag, 14. Oktober, 22 Uhr, wegen einer Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen auf erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen. Konkret betroffen ist der A8-Abschnitt zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost. Erst am Sonntag, 16. Oktober, 9 Uhr, soll die Sperrung wieder aufgehoben werden, gab das Regierungspräsidium Stuttgart in einer Pressemitteilung bekannt.  

Grund für die Maßnahme ist demnach die Sprengung der Brücke "Rotes Steigle", die angesichts der Verbreiterung und Sanierung der A8 in diesem Bereich auf doppelt so viele Fahrspuren weichen muss und durch eine neue Brücke ersetzt wird.

Sperrung A8: Auch Staus auf Umleitungen erwartet

Die eigentliche Sprengung findet laut "Stuttgarter Zeitung" zwar erst am Samstag statt, aufgrund notwendiger Vorbereitungsarbeiten muss die A8 jedoch schon ab Freitagabend gesperrt werden. Diese umfassen dem Bericht zufolge Maßnahmen zum Schutz der Fahrbahn sowie die Räumung des Sprengbereichs in einem 200-Meter-Radius.

Im Anschluss müssen laut "Stuttgarter Zeitung" rund 5000 Tonnen Schotter und Brückenreste abtransportiert werden, was eine Sperrung bis Sonntagmorgen erforderlich mache. Da das Regierungspräsidium Stuttgart auch auf den Umleitungsstrecken von erheblichen Verkehrsbehinderungen ausgeht, sollten Autofahrer den Bereich im besagten Zeitraum möglichst weiträumig umfahren.

Die A8-Vollsperrung wird außerdem dazu genutzt, um den Fahrbahnbelag in Richtung München zwischen Leonberg-Ost bis zur Friedensbrücke zu erneuern. Die Sperrung in diesem Bereich beginnt ebenfalls an diesem Freitag, 22 Uhr, und soll bis Montag, 17. Oktober, 5 Uhr, andauern. 

mod

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.