HOME

Verkehrssicherheit: Hannover plant Bodenampeln, damit Handynutzer nicht von Straßenbahnen angefahren werden

Hannover schließt sich mit der Planung von Bodenampeln zwei deutschen Städten an, die diese bereits an Bahnübergängen installiert haben. Damit sollen Handynutzer geschützt werden, die auf den Boden schauen und nicht auf vorbeifahrende Züge achten.

Eine rote LED-Lampe auf dem Boden leuchtet rot

Eine Bodenampel in Köln. Sie soll Handynutzern helfen, die Gefahr im Straßenverkehr rechtzeitig zu bemerken.

Picture Alliance

In Köln und Augsburg gibt es sie bereits: Bodenampeln, auch Bompeln genannt. Nun will sich auch Hannover anschließen und sie an Stadtbahnübergängen installieren, um diese sicherer zu machen. Damit sollen Handynutzer geschützt werden. Viele Menschen starren nach unten, auf das Display des Smartphones, tragen eventuell zusätzlich Kopfhörer und achten nicht auf heranfahrende Straßenbahnen.

Die Bodenampeln soll ein Warnsignal in ihr Sichtfeld rücken und so den Straßenverkehr sicherer machen. Beantragt haben SPD und CDU die Sicherheitsmaßnahme, nun hat der zuständige Verkehrsausschuss den Antrag einstimmig verabschiedet, berichtet die "Neue Presse". Sie zitiert Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: "Wir evaluieren nicht lagen herum, wir starten mit den beleuchteten Übergangen zeitnah." Die runden LED-Lampen sollen zunächst an ausgewählten Haltestellen angebracht werden.

Bodenampeln wurden in Augsburg zum Erfolg

2016 startete in Augsburg das Pilotprojekt: An zunächst zwei Haltestellen wurden Bodenampeln installiert. Sie sollten verhindern, dass es zwischen den sogenannte "Smombies" (Smartphonezombies) und Straßenbahnen zu Unfällen kommt. Das Projekt stieß auf positive Resonanz. Die "Augsburger Allgemeine" berichtet, dass es zwar schon 2010 ein ähnliches Projekt in Frankfurt am Main gab, dieses allerdings keinen großen Anklang fand. Erst die Augsburger Bompeln konnten überzeugen und erhielten Zuspruch aus der ganzen Welt. Jürgen Fergg, Pressesprecher der Stadtwerke Augsburg, sagte der "Augsburger Allgemeinen": "Die Washington Post hat über uns geschrieben, ebenso Japans größte Tageszeitung und auch Zeitungen aus Südamerika, Mexiko, Australien. Das Thema ging wirklich um die Welt."

Aus Augsburg in die ganze Welt

Fregg erinnert sich, dass Anfragen aus der ganzen Welt kamen – Australien, Spanien und Argentinien führten die Bompeln ebenfalls ein. Der Stadtwerke-Sprecher konnte 2017, ein Jahr nach Einführung der Bompeln, eine positive Bilanz ziehen: "Die Anzahl der gefährlichen Situationen an den beiden Haltestellen hat sich reduziert, seit wir die Bodenampel dort installiert haben. Unfälle gab es seitdem keine", berichtet die "Augsburger Allgemeine". Ob das komplett auf die Bompeln zurückzuführen sei, konnte allerdings nicht nachgewiesen werden, dazu hätte das Projekt wissenschaftlich begleitet werden müssen.

Quellen: "Neue Presse", "Augsburger Allgemeine" 

Hüpfpose in Grün: Ottifanten-Ampel verboten: Mit diesen neuen Ampeln setzt Emden Otto dennoch ein Denkmal
fis
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(