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Gepäckchaos: Null Bock: Bodenpersonal geht rabiat mit Koffern um

Ein Koffer nach dem anderen kracht zu Boden. Der Angestellte eines britischen Flughafens merkt gar nicht, was er beim Entladen eines Jets anstellt. Er hat das Zeug dazu, zum schlechtesten Mitarbeiter des Monats gekürt zu werden.

Haben Sie sich als Flugpassagier auch schon einmal gefragt: Wie wird eigentlich mit meinem Gepäck umgegangen, nachdem ich es aufgeben habe? Vom Förderband verschwinden die Koffer auf fast allen großen Flughäfen in den Kellergewölben, werden automatisch sortiert und zum Flugzeug transportiert, wo sie im Bauch der Maschine landen. Meist werden die Koffer ganz pfleglich behandelt.

Nach der Landung läuft der Film rückwärts: Ein Mitarbeiter des Bodenpersonals öffnet die Gepäckklappe und nimmt bei kleinen Maschinen, in die keine Conatiner verladen werden, die Koffer einzeln aus der Ladeluke, legt sie auf ein mobiles Förderband, an deren Ende ein oder zwei weitere Kollege stehen, die beim Umladen auf einen Gepäckwagen helfen.

Eigentlich ein ganz normaler Routinevorgang, wie er jeden Tag tausendfach auf Verkehrsflughäfen weltweit zu sehen ist. Doch am Manchester Airport hat ein Passagier eine Szene gefilmt, die einen weniger motivierten Gepäckarbeiter beim Entladen eines Flugzeuges zeigt, um es vorsichtig auszudrücken.

Kein Mitarbeiter des Monats

Den kurzweiligen Clip hat das Flugportal "Airlive.net" hochgeladen. In ihm ist zu sehen, wie eine Person die Koffer vom Band nimmt und in Richtung Gepäckanhänger wirft. Dort landen sie zwar, doch rutschen sie fast alle über die Ladefläche und knallen auf den Betonboden des Vorfeldes.

Sein Missgeschick bemerkt er nicht einmal. Ein Kollege steht fassungslos daneben und wundert sich. Auch er macht sich nicht die Mühe, die verloren gegangenen Gepäckstücke zurück auf das Fahrzeug zu laden.

Bleibt zu hoffen, dass am Ende des Ausladevorgangs die Gepäckstücke doch noch eingesammelt wurden und die Passagiere später im Terminal ihre Koffer wiedergefunden haben - mehr oder weniger beschädigt.

+++ Lesen Sie auch: " Fluggastrechte - Was tun, wenn der Koffer verschwindet?" +++

Dieb im Flugzeug: Gepäckabfertiger räumt Koffer im Frachtraum aus - doch er wird gefilmt

tib
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.