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Mont Blanc: Bergsteiger lässt Rudermaschine auf Mont Blanc zurück. Jetzt hat er Ärger mit dem Bürgermeister

Ärger am Fuße des Mont Blanc: Ein Extremsportler klettert mit einer Rudermaschine auf den Berg, lässt sie jedoch zurück. Jetzt ist der Bürgermeister sauer. Und schreibt eine Nachricht an Präsident Macron.

Das undatierte Bild zeigt Matthew Paul Disney auf einem Berg mit einer Rudermaschine auf der Schulter

Mit Rudermaschine auf den Mont Blanc: Der britische Extremsportler Matthew Paul Disney 

DPA

Am Fuße des Mont Blanc brodelt ein Streit zwischen dem Bürgermeister einer französischen Gemeinde und einem britischen Extremsportler. Anlass ist eine auf dem Berg abgestellte Rudermaschine. Das Sportgerät stehe derzeit in der Vallot-Hütte auf 4362 Meter und müsse für rund 1800 Euro Bergungskosten mit einem Hubschrauber abtransportiert werden, sagte Bürgermeister Jean-Marc Peillex der Deutschen Presse-Agentur. Dazu komme noch die Verschmutzung durch den Helikopter, so Peillex. 

Der britische Extremsportler Matthew Paul Disney habe die Rudermaschine auf den Berg getragen und sie dann wegen Erschöpfung auf der Hütte zurückgelassen, schrieb der Bürgermeister auf Twitter. Peillex forderte den französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf, Beschränkungen für die Nutzung des Mont Blanc einzuführen. So solle beispielsweise ab einer Höhe von 3000 Metern nur noch Bergsteigen erlaubt sein.

Disney, der nach eigenen Angaben mit seinen Sport-Aktionen Geld für gemeinnützige Zwecke sammelt, erklärte, er habe seine geplante Tour wegen des Wetters abbrechen müssen und die Rudermaschine in der Hütte nur abgelegt. Das 26 Kilogramm schwere Gerät sei dort sicher unter einer Bank gelagert.

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Gepostet von Disney RM am Dienstag, 6. August 2019

Disney will zurück auf Mont Blanc

Disney versicherte, er wolle die Rudermaschine so schnell wie möglich selbst abholen. Das machte der Sportler auch auf seiner Facebook-Seite klar, wo er ein Foto aus dem Inneren der Hütte gepostet hat. "Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, ist das kein Abfall, sie ist nicht auf dem Berg. Sie nimmt keinen Platz weg. Meine Absicht ist es, sie im September 2019 zurückzubringen." Die zuständigen Behörden in Frankreich würden ihm aber nun den Abstieg mit dem Gerät verbieten, obwohl er vor dem Aufstieg die Genehmigung für die Aktion hatte.

Es gibt jedoch auch Menschen, die für die Aktion wenig Verständnis haben. "Eine der lächerlichsten Challenges, die ich je gesehen habe", kommentiert einer. "Warum nicht nächstes Mal ein Laufband tragen?". Ein anderer meint: "Sie fallen über ein Naturschutzgebiet her für sogenannte gute Zwecke und sind stolz auf sich? Schämen Sie sich." 

Für die kommenden Tage sei ein Treffen beider Seiten in Chamonix angesetzt, so Disney.

jek / DPA

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