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Naturphänomen Riesig, kalt und schön: Eisgrotte in Schweizer Gletscher fasziniert Besucher

Sehen Sie im Video: Eisgrotte in Schweizer Gletscher fasziniert Besucher.




Der Glacier 3000 ist ein beliebtes Skigebiet in der Schweiz, zwischen den Orten Gstaad und Les Diablerets. Dort hat sich auch in diesem Jahr eine natürlich Eisgrotte gebildet. Mit rund zwanzig Metern Länge und fünf Metern Höhe ist sie aber größer als in den Vorjahren. Und das erste Mal für Besucher zugänglich. Nach Angaben der Skigebiet-Betreiber entsteht die Grotte wie folgt: Ein Hohlraum im Gletscher füllt sich in den Frühlings- und Sommermonaten mit Gletscherwasser. Rückstände und schmelzendes Eis verstopfen den Abfluss, sodass ein See entsteht. Im Herbst gibt der Propfen nach, das Wasser wirbelt heraus und gibt eine Grotte frei. So entstehe jedes Jahr eine andere Grotte, abhängig von den Bedingungen des Sommersi. Dieser Grotten-Besucher ist begeistert: "Es ist erstaunlich, die kalte Luft zu spüren, die frische Luft, und zu sehen, was die Natur möglich macht, was die Natur mit den Gletschern macht, was der Klimawandel macht, und deshalb ist die Höhle offen. Es ist erstaunlich, zu spüren, wie klein man in dieser Höhle ist, in dieser Umgebung, das ist bemerkenswert." Die faszinierende Eislandschaft kann in diesem Jahr auf eigene Verantwortung besucht werden. Laut der Wegbeschreibung liegt die Grotte nur 15 Laufminuten von der Talstation des Sessellifts „Ice Express" entfernt und ist nicht schwer zu finden. Der Weg ist markiert und laut den Betreibern des Skigebiets sicher. Der Zugang zu Höhle sei allerdings von den Wetterverhältnissen abhängig.
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Jeden Winter bildet sich unter einem Gletscher in der Schweiz eine Eisgrotte. Mit rund zwanzig Metern Länge und fünf Metern Höhe ist die Eishöhle größer als in den Vorjahren – und kann auf eigene Faust besichtigt werden.

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