Nicht sein erster Fehltritt Nächster Eklat: Ex-Bundesligaprofi schubst und beleidigt Mitspieler

Kevin Behrens steht mittlerweile beim Schweizer Klub FC Lugano unter Vertrag
Kevin Behrens machte 2023 ein Spiel fürs DFB-Team. Mittlerweile steht er beim Schweizer Klub FC Lugano unter Vertrag – und hat mit der Nationalmannschaft nichts mehr zu tun
© Pius Koller / Imago Images
Einst ging er in der Bundesliga für Wolfsburg und Union Berlin auf Torejagd, jetzt spielt Kevin Behrens in der Schweiz. Auch dort sorgt er für Negativschlagzeilen.

Der ehemalige Bundesligaspieler Kevin Behrens ist mit einem Ausraster abermals negativ in Erscheinung getreten. Beim Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen (2:4) am Freitagvormittag schubste Behrens, der inzwischen für den FC Lugano in der Schweiz spielt, seinen Teamkollegen Georgios Koutsias ohne ersichtlichen Grund zu Boden und beleidigte ihn übel.

Auf den Aufnahmen des Livestreams ist zu hören, wie Behrens Koutsias als "kleine Missgeburt" bezeichnet und ihn auffordert, leise zu sein. Der FC Lugano verurteilte den Vorfall in einer Stellungnahme "in aller Deutlichkeit". Der Klub kündigte an, die Angelegenheit intern aufzuarbeiten und über eine mögliche Disziplinarmaßnahme zu entscheiden. Eine Reaktion von Behrens gab es zunächst nicht.

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Kevin Behrens fiel zuvor bereits negativ auf

Es ist nicht das erste Mal, dass Behrens negativ auffällt. Der Angreifer, der in seiner Karriere unter anderem für Union Berlin und den VfL Wolfsburg spielte, zog im Herbst 2024 bereits Kritik auf sich. Im Rahmen einer Marketingaktion hatte er sich geweigert, ein in Regenbogenfarben gestaltetes Wolfsburg-Trikot als Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu unterschreiben. Dabei kam es zu einer homophoben Äußerung (der stern berichtete). Der VfL Wolfsburg verurteilte den Vorfall und belegte Behrens mit einer Strafe. Später bat der Spieler öffentlich um Entschuldigung für seine "nicht in Ordnung" gewesenen Worte.

SID
lw

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