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Facebook-Betrüger: Dieses Lufthansa-Gewinnspiel ist fake

Immer wieder kursieren falsche Gewinnspiele im Netz, denn diese erzielen bekanntlich eine unschlagbare Reichweite. Dieses Mal traf es die Lufthansa. Als der Post letztlich gelöscht wurde, hatten bereits mehr als 23.000 Personen teilgenommen. 

Lufthansa Flaggen

Das Lufthansa-Unternehmen hatte das Gewinnspiel nie ausgeschrieben (Symbolbild)

Nicht das erste Mal kursiert ein falsches Gewinnspiel im Netz, auf das tausende User hereinfallen. Dieses Mal traf es die Fluggesellschaft Lufthansa. Auf der Facebook-Seite "Lufthansa Deutschland" wurde am Samstag ein vermeintliches Gewinnspiel veröffentlicht, das einen Traumurlaub auf den Malediven versprach. Doch die Facebook-Seite war fake, das bestätigte die Lufthansa am Sonntag und beantragte die Löschung des Posts. Nach einigen weiteren Anläufen, in denen die nicht-offizielle Seite der Lufthansa mitsamt Gewinnspiel gelöscht - neu erstellt - und wieder gelöscht wurde, ist das Gewinnspiel nun nicht mehr online abrufbar. 

Sagenhafte 23.000 Facebook-User hatten allerdings bis dahin teilgenommen. Sie hielten das Gewinnspiel für wahr, kommentierten und teilten es fleißig. Damit nicht genug: Um zu gewinnen, wurde auch eine Privatnachricht mit dem Wort "Teilgenommen" verlangt. Daraufhin bekam die Person dann einen Link zugesandt, mit der Aufforderung, ein Formular auszufüllen und persönliche Daten zu übermitteln. Die Folge: Spam und Datenklau, wenn nicht gar -handel. 

Screenshot Lufthansa Deutschland

Das Facebook-Profilbild der Marke bedeutet keine Verifikation

Die Seite "Mimikama" berichtete, in den letzten Wochen immer wieder Lufthansa-Gewinnspiele geprüft zu haben - keins dieser Gewinnspiele stammte wohl vom Unternehmen selbst, belegt Mimikama mit diversen Screenshots

Immer wieder weisen die Unternehmen, aber auch Facebook selbst darauf hin, die blauen Haken zu überprüfen, die gleich neben dem Namen einer Seite stehen und auf verifizierte Profile hinweisen. Eine Seite, die verbotenerweise das Logo eines Unternehmens verwendet, ist nicht automatisch echt. Auch unter dem Reiter "Info" lassen sich immer wieder Fake-Seiten aufspüren. 

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dm

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.