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Hotel Trisara: Der neue Luxus auf Phuket

"Alles ist irgendwie schöner geworden." Ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami war stern.de-Autor Oliver Jacobi in Phuket unterwegs - und hat eines der schönsten Resorts Thailands entdeckt.

Die Eröffnung des Hotels Trisara in Phuket fiel fast zeitgleich mit dem zerstörerischen Tsunami zusammen. Zwar ist lediglich der Pool und ein Teil der Gartenanlage marginal überschwemmt worden, unter einem glanzvollen Auftakt versteht man dennoch etwas anderes. Ein Jahr danach sieht alles wieder freundlicher aus. Das Hotel wirbt gerade bei Deutschen Urlaubern mit Luxus und Exklusivität und ist vor allem bei Hochzeitsreisenden beliebt. Wer einmal dort war, weiß warum.

Die Villen des Resorts liegen über dem Strand und ziehen sich einer Hügellandschaft entlang die Hänge hoch. Nachbarn gibt es eigentlich keine, so schnell wuchert die üppige Vegetation. Wer hier keine Glückshormone aktiviert, hat selbst Schuld. Trisara hat einen eigenen Kosmos gebildet, der wie geschaffen ist für Gäste, die einfach abschalten und in traumhafter Umgebung das Leben genießen wollen. Am besten zu zweit. Das gilt sicher nicht nur für frisch Vermählte, sondern vielleicht gerade für die, dessen gemeinsame Zeit ein wenig auf der Strecke geblieben ist.

Ein Rettungsanker für jede Art von Beziehungskisten

Eins ist sicher: Wenn noch ein Funken Hoffnung für eine Beziehung besteht, dann findet man hier wieder zusammen. Wem der eigene Pool nicht ausreicht, kann direkt im nur 50 Meter entfernten Meer seine Bahnen wie in einem Olympiastadion ziehen. Und ist noch meist für sich. Das Trisara gilt als Geheimtipp. Über dem Pool liegen zwei puristisch gestylte Restaurants und eine große Panoramaterrasse. Von hier aus lassen sich allabendlich spektakuläre Sonnenuntergänge genießen. Aufmerksamkeit wird hier ganz groß geschrieben. Ohne anbiedernd zu wirken. Denn das nervt. Selbst am Strand werden die geeisten Wassergläser stets nachgefüllt, ein kühles Tuch oder ein tropischer Saft gereicht. Gratis! Nicht ganz umsonst sind die Anwendungen im Spa. Die hauseigene "Lomi Lomi"-Massage mit Ölen eigener Wahl bewirkt wahre Wunder. Nach 90 oder 120 Minuten steckt man in einem anderen Körper. Völlig entspannt und geschmeidig fühlt sich der Gast um Jahre jünger. Was sich nach Platitüde anhört, beruht auf uralten Tradition und Erkenntnissen der modernen Wissenschaft. Wer danach seinen Gaumen verwöhnen möchte, sollte die sterneverdächtig thailändische Küche probieren. Von fangfrischem Fisch bis zu Geflügelspezialitäten, zartem Gemüse und Sprossen wird man satt und schlank. Zur Abrundung vollkommener Glückseligkeit gehört noch ein wenig Liebe. Aber für die müssen die Gäste schon selber sorgen.

Prominente gibt es hier genügend – man muss sie nur erkennen

In prominenten Kreisen scheint Trisara als hipp gehandelt zu werden. Gerade hat sich Tennisstar Roger Federer für die anstehenden Turniere mental gestärkt und auch der Chefdesigner von Ferrari ist eben eingetroffen - inkognito versteht sich. Wer einen Prominenten entdeckt, kann vielleicht an der Bar ins Gespräch kommen. Im Trisara wollen gerade die aus den Gazetten bekannten Gesichter nichts Besonderes sein. Auch eine Form der Entspannung.

Oliver Jacobi
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