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Proteste in Thailand: Warnung vor Reisen nach Bangkok

Angesichts der Unruhen in Thailand haben zahlreiche Staaten ihre Bürger vor Reisen in die Hauptstadt Bangkok gewarnt. Seit Mitte März demonstrieren in Bangkok die sogenannten Rothemden in Massenkundgebungen gegen die Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und liefern sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften.

Angesichts der Unruhen in Thailand haben zahlreiche Staaten ihre Bürger vor Reisen in die Hauptstadt Bangkok gewarnt. "Es besteht die große Wahrscheinlichkeit neuer gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Bangkok", hieß es am Freitag in einem Warnhinweis des australischen Außenministeriums. "Wir raten dazu, die Notwendigkeit einer Reise nach Thailand zu bedenken." Im heraufgestuften Warnhinweis des US-Außenministeriums in Washington hieß es, "wegen der wachsenden Gewalt im Zentrum Bangkoks sollten alle US-Bürger nicht unbedingt notwendige Reisen nach Bangkok vermeiden".

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte in seinen Sicherheits- und Reisehinweisen für Thailand, Reisen nach Bangkok seien grundsätzlich weiterhin möglich. Weitere gewaltsame Auseinandersetzungen in der thailändischen Hauptstadt seien aber nicht auszuschließen. Es werde daher "dringend empfohlen", die betroffenen Orte in der Hauptstadt sowie alle Kundgebungen und Demonstrationen zu meiden. Auch Großbritannien, Frankreich und Österreich rieten ihren Landsleuten, Kundgebungen zu meiden.

Seit Mitte März demonstrieren in Bangkok die sogenannten Rothemden in Massenkundgebungen gegen die Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und liefern sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Am Donnerstag wurden in Bangkok durch Granatangriffe mindestens ein Mensch getötet und 85 weitere verletzt. Die bisher blutigsten Auseinandersetzungen ereigneten sich am 10. April, als 25 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden.

AFP / AFP
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