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Spirit Airlines : Frau auf Flug offenbar vom Sitznachbarn missbraucht - während seine Frau daneben saß

Auf einem Flug von Las Vegas nach Detroit hat ein Mann seine Sitznachbarin offenbar schwer sexuell missbraucht. Unter anderem soll er seine Finger in ihre Vagina eingeführt haben. 

Auf einem Flug von Spirit Airlines soll es zu einem Fall von schwerem sexuellen Missbrauch gekommen sein

Auf einem Flug von Spirit Airlines soll es zu einem Fall von schwerem sexuellen Missbrauch gekommen sein 

Auf einem Flug von Las Vegas nach Detroit soll ein Mann seine Sitznachbarin sexuell missbraucht haben. Der 34-jährige Prabhu R. ist am frühen Morgen des 3. Januar nach der Landung der Maschine der Fluggesellschaft Spirit Airlines am Flughafen verhaftet worden, berichten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsakten.

Noch am Mittwoch wurde der Inder, der sich mit einem temporären Visum in den USA aufhält, dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird schwerer sexueller Missbrauch zur Last gelegt. Die 22-Jährige, die während des Flugs neben ihm saß, beschuldigt ihn, seine Hand in ihre Hose gesteckt und ihre Bluse aufgeknöpft zu haben, während sie ans Fenster gelehnt geschlafen habe, berichtet "Detroit Free Press".

Der Mann habe "seine Finger in ihre Genitalien gesteckt und sie kräftig bewegt", zitiert die Lokalzeitung die Aussage der Frau aus der Strafanzeige. Als er bemerkt habe, dass sie aufgewacht ist, habe er sofort aufgehört. Die Ehefrau des mutmaßlichen Täters habe dabei die ganze Zeit daneben im Sitz am Gang gesessen. 

Beschuldigter verstrickt sich in Widersprüche

Die Frau meldete den Vorfall umgehend den Flugbegleitern. Zwei Mitarbeiter der Airline sagten aus, die 22-Jährige sei sichtlich aufgelöst gewesen und habe geweint. Sie bestätigten gegenüber der Polizei, dass die Kleidung der Frau aufgeknöpft gewesen war. 

Der beschuldigte Prabhu R. bestritt die Vorwürfe zunächst. In einer schriftlichen Erklärung behauptete er, er habe eine Schlaftablette eingenommen und habe während des Flugs tief geschlafen. Seine Frau habe ihm später lediglich berichtet, dass die Sitznachbarin am Fenster auf seinem Schoss geschlafen hätte. Er könne nicht sagen, "wo er seine Hände hatte".

Die Ehefrau des mutmaßlichen Täters bestätigte diese Version zunächst. Doch später änderten beide ihre Aussagen und verstrickten sich laut der "Washington Post" in Widersprüche. Inzwischen hat Prabhu R. dem FBI gestanden, "möglicherweise" den BH seiner Sitznachbarin aufgeknöpft zu haben, während er damit gespielt habe. Ihre Brüste seien jedoch bekleidet gewesen, als er sie angefasst habe, zitiert "Detroit Free Press" aus den Akten. Außerdem habe er auch angedeutet, dass er ihre Hose geöffnet und seine Finger reingesteckt habe. "Er sagte aus, dass er versucht habe, seine Finger in die Vagina der Frau zu stecken, aber keinen Erfolg damit hatte", heißt es in der Anklageschrift.

Sexuelle Belästigung an Bord kein Einzelfall

In den vergangenen Monaten haben Vorfälle sexueller Nötigung an Bord Schlagzeilen gemacht. Erst vor Kurzem erteilte Alaska Airlines einem jungen Mann Flugverbot, nachdem er eine Flugbegleiterin begrapscht hatte. Im Dezember beschuldigte eine Frau einen 73-jährigen Mann, auf einem Flug von United Airlines seine Hand zwischen ihre Schenkel geschoben zu haben. Zuvor berichtete die Schwester von Mark Zuckerberg von einem alptraumhaften Flug mit Alaska Airlines, auf dem sie sexuell belästigt wurde.

Mehr zu dem Fall von Randi Zuckerberg lesen Sie im folgenden Artikel.



ivi
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