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Randale an Bord: Flug nach Las Vegas: Junggesellen-Besäufnis über den Wolken endet mit jahrelangem Knast

Fünf Briten randalierten auf einem Transatlantikflug dermaßen, dass der Pilot in Kanada zwischenlanden musste und die Passagiere verhaften ließ. Jetzt haben die Raufbolde ihre Quittung bekommen und wurden zu langen Haftstrafen verurteilt.


Jets von Thomas Cook Airlines am Manchester Airport

Jets von Thomas Cook Airlines am Manchester Airport

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Die Szenen müssen für die alle Passagiere und Besatzungsmitglieder der Horror gewesen sein. Im März 2018 saßen an Bord eines Langstreckenfluges von Manchester nach Las Vegas mehrere Männer, die schon vor dem Abflug ordentlich gebechert und sich im Duty-Free-Shop mit hochprozentigem Alkohol eingedeckt hatten.

"Nach dem Start bemerkten die Crew, dass die wildgewordene Männergruppe die Mitreisenden störte, weil sie übermäßig viel Alkohol trank und E-Zigaretten rauchte", berichtete die kanadische "National Post". Daraufhin nahmen die Flugbegleiter den renitenten Störern, die zusammen den Junggesellenabschied eines ihrer Kumpels in Las Vegas feiern wollten, die mit an Bord gebrachten Schnapsflaschen ab: insgesamt fünf Liter Wodka und Rum.

Das missfiel den Rowdies erst recht. Sie wurden handgreiflich. Einer soll einer Flugbegleiterin sogar unter den Rock gegriffen haben, einer entblößte seinen Hintern sagte: "Jetzt mache ich Dir diesen Flug zur Hölle, so wie Du ihn gerade für mich zur Hölle gemacht hast."

Dann begann eine Wasserschlacht. Flaschen flogen durch die Kabine. Trotz Warnungen durch die Crew von Thomas Cook Airlines, die in Rahmen ihrer Aus- und Fortbildung ein Deeskalationstraining durchlaufen haben, ließen sich die Raufbolde nicht beruhigen. "Sie können mir nicht sagen, was ich tun soll", rief einer der Streithähne, "sie sind nur eine Stewardess."

Acht Stunden Horrorszenen an Bord

Nachdem der Atlantik überflogen war, entschlossen sich die Cockpit-Crew den Flug abzubrechen und einen außerplanmäßigen Stopp in Kanada einzulegen. Doch zuvor musste der Flieger fast 38.000 Liter Kerosin ablassen, um zur Landung in Winnipeg ansetzen zu können.

Nach acht Stunden Flugzeit war für die fünf Männer der Flug beendet. Am Winnipeg James Armstrong Richardson International Airport wurden sie von der kanadischen Polizei in Empfang genommen und in Handschellen abgeführt. Erst nach der Zwangspause von drei Stunden konnte die übrigen Passagiere ihre Reise nach Las Vegas fortgesetzt werden. Viele Passagiere hatten ihre Anschlussflüge verpasst. Für die Airlines entstanden Zusatzkosten in Höhe von 33.000 Euro.

Die "unruly passengers", so der Fachbegriff für renitente Fluggäste, wurden zurück nach Manchester geflogen und der dortigen Polizei übergeben. In dieser Woche wurde ihnen der Prozess gemacht. Das Manchester Crown Court befand sie wegen Trunkenheit in Bord eines Flugzeuges und wegen der Störung der öffentlichen Ordnung für schuldig. Das Gericht verhängte Strafen zwischen sieben Monaten und zwei Jahren.

"Sie waren eine Gruppe lauter, erwachsener und betrunkener Männer mit völliger Verachtung für die anderen Passagiere und mit frauenfeindlicher Aggression gegenüber der Besatzung", sagte Richterin Hilary Manley in ihrer Urteilsbegründung.

Ob es nach dem Vorfall überhaupt noch zur Hochzeit eines der Personen aus der Fünfer-Gruppe kam, darüber schweigen sich kanadische und britische Medien aus.

Quellen: "National Post" und  "Manchaster Evening News"

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tib

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(