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Reisen ohne Visum: Deutschland hat nicht mehr den "stärksten" Reisepass der Welt

Lange war der deutsche Reisepass das Ausweisdokument, mit dem man die meisten Staaten auf der Welt ohne Visum bereisen konnte. Das hat sich jetzt geändert – zwei asiatische Länder sind vorbeigezogen.

mit Weltkarte

Manchmal kommt es vor, dass man sich im Urlaub vor allem von den Urlaubsvorbereitungen erholen muss. Gerade die Einreisebestimmungen bei Reisen in ferne Länder können für Kopfzerbrechen sorgen. Ein Visum zu bekommen, kann mitunter kompliziert, nervenaufreibend und teuer sein. Dabei sind die Deutschen in dieser Hinsicht schon ziemlich verwöhnt.

Lange Zeit nämlich war der deutsche Reisepass das "stärkste" Ausweisdokument auf der Welt. Das heißt: Er berechtigte zur Einreise ohne Visum in so viele Länder wie kein anderer Pass eines Staates. In den vergangenen fünf Jahren führte Deutschland den sogenannten "Henley Passport Index", der jährlich von der Beratungsfirma Henley & Partners mit Sitz in London erstellt wird, an.

Deutsche dürfen in 179 Länder ohne Visum reisen

Doch im Jahr 2018 hat die Bundesrepublik ihren Vormachtstatus in der Welt eingebüßt. Stattdessen haben zwei asiatische Länder die Spitze übernommen, wie der neue Index zeigt. Inhaber von Reisepässen aus Japan und Singapur können nun in 180 Länder ohne Visum reisen, für Deutsche sind es "nur" 179.

Die Verschiebung ergab sich durch eine Änderung der Einreisebestimmungen in Usbekistan, das im Februar Bürgern aus sieben asiatischen Ländern erlaubt hatte, das Land 30 Tage lang ohne Visum zu besuchen.

Auf Platz drei liegt neben EU-Ländern wie Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Schweden und Spanien auch Südkorea. Mit einem britischen Pass ist nur in 177 Ländern die Einreise ohne Visum gestattet – das bedeutet Platz vier. US-Amerikaner haben sogar nur zu 176 Ländern freien Zugang.

Bürger aus Pakistan, Syrien, dem Irak und Afghanistan haben es am schwersten: Sie können nur in 30 oder weniger Länder visafrei reisen. Für Afghanen sind es sogar nur 24 Länder.


epp
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.