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Rackern statt Relaxen: Karma-Urlaub ist voll im Trend - aber der gute Wille hat seine Tücken

Waisenkinder in Indien unterrichten, Korallenriffs in Australien schützen oder Löwenbabys in Afrika aufpäppeln: Im Urlaub zu helfen, steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Der sogenannte Karma-Urlaub ist jedoch nicht immer eine Bereicherung für andere Länder und Menschen.

Karma-Urlaub

Besonders die Arbeit mit Kindern ist im Karma-Urlaub beliebt. Wer etwas Gutes tun will, muss sich vorher jedoch gut informieren. (Symbolbild)

Picture Alliance

Längere Zeit im Ausland leben, ist für viele junge Menschen eine Selbstverständlichkeit. Gerade nach dem Schulabschluss oder während des Studiums zieht es viele zum "Work and Travel" nach Australien oder Neuseeland. Denn viele wollen nicht nur ihre Vita pimpen, sondern auch etwas Gutes tun. Dass "Voluntourismus" nicht aber immer mit ehrenamtlicher Arbeit gleichzusetzen ist, zeigen einige Beispiele.

Warum der Karma-Urlaub auch schaden kann

Besonders die Arbeit mit Kindern ist sehr beliebt. Ob in Waisenhäusern oder an Schulen, die Freiwilligenarbeit ist begehrt wie nie. Das ist natürlich auch der Tourismusbranche nicht entgangen. Neben gemeinnützigen Hilfsorganisationen gibt es mittlerweile auch viele Veranstalter, die natürlich einen kommerziellen Nutzen daraus ziehen. Das Nachsehen haben meist die Menschen vor Ort, wie zum Beispiel Waisenkinder.

Dorothea Czarnecki, stellvertretende Geschäftsführerin bei ECPAT Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, warnt: Meist haben die Kinder in vielen Ländern noch Angehörige und werden mit dem Versprechen auf Bildung und ein besseres Leben aus ihren Familien gelockt", berichtet sie "Travelbook". "Voluntourismus kann somit unbeabsichtigt Korruption und Kinderhandel fördern."

Wer wirklich helfen will, braucht Zeit

Auch Projekte im Bereich Umweltschutz sind beliebt. Sei es die Arbeit in einer Auffangstation für Robben oder die Hilfe beim Erhalt von Korallenriffen - das Stichwort ist Zeit. In zwei oder drei Wochen kann man nicht sonderlich viel ausrichten. Gerade Jugendliche müssen zu allererst die Sprache und Kultur des Landes kennen lernen, bevor sie sich wirklich nützlich machen können.

Wer helfen will, muss dafür nicht um den halben Globus jetten. Auch vor Ort sind helfende Hände immer gefragt. Gerade auf Almen oder Bauernhöfen sind ehrenamtliche Helfer immer gern gesehen. Denn die freiwillige Arbeit soll schließlich eine Bereicherung sein und nicht nur für die Vita gut  aussehen, oder?

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sve / SpotOnNews

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.