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Reisen in Corona-Zeiten Ein Plan, aber keine Garantie – die leise Hoffnung auf den Sommerurlaub

Die untergegangene Sonne färbt den Himmel über Strand und Seebrücke von Heringsdorf orangerot ein
Sonnenuntergang am Strand – hier in Heringsdorf: Wie realistisch ist dieses Szenario für Urlauber im Sommer 2020 wirklich?
© Jens Büttner/dpa-Zentralbild/DPA
Die EU-Kommission hat ihre umfassende Empfehlung zur Lockerung der Reisebeschränkungen vorgestellt. Die Vorschläge sind so vorsichtig, dass sie fast verzweifelt anmuten. Die Einsicht reift: Mit dem Urlaub, wie wir ihn kennen, wird der Sommer 2020 nichts zu tun haben.

Es ist immer gut, einen Plan zu haben. Erst recht in unsicheren Zeiten. Insofern ist die umfassende Empfehlung der EU-Kommission an die Staaten zur langsamen Lockerung der Reisebeschränkungen grundsätzlich zwar ein gutes Zeichen. Trotzdem trügt der Schein, den die heutigen Meldungen werfen: zur Wiederöffnung der Grenzen, zur Einstellung der Grenzkontrollen, zur schrittweisen Aufhebung der weltweit geltenden Reisewarnung für Touristen.

Die Ankündigungen klingen zunächst gut, ähnlich wie die Worte von Paolo Gentiloni. Der EU-Wirtschafts- und Währungskommissar verbreitet allen Einschränkungen und Maßnahmen zum Trotz nun Optimismus: "Wir werden definitiv im Sommer eine Touristensaison haben", sagt der frühere italienische Regierungschef.

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