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Britische Medien berichten Sex im Flieger: Was wirklich passiert sein soll und was Ryanair sagt

Ryanair: Passagiere filmen Pärchen beim Sex auf Ibiza-Flug
Ja, das geschieht wirklich. Auf einem Ryanair-Flug von Manchester nach Ibiza verliert dieses Paar jegliche Scham - und hat Sex in einer vollbesetzten Maschine. Kieran Williams aus Preston amüsiert sich über das Schäferstündchen. „Die beiden haben vorher über Sex gesprochen. Aber wer denkt schon, dass sie es wirklich tun.“ Doch nicht alle nehmen es mit Humor. Eine Sitznachbarin des Paares hat ihren Platz bereits verlassen. Viele Passagiere beklagen das tatenlose Verhalten der Crew. Eine Stellungnahme von Ryanair gibt es bislang nicht.


Update:



Inzwischen hat sich Ryanair zu dem Vorfall an Bord der Maschine geäußert.


„Ryanair prüft aktuell den Vorfall. Wir werden zu keiner Zeit ausfallendes oder störendes Verhalten tolerieren. Gegen Passagiere, die inakzeptables Verhalten an den Tag legen, können Strafen und Sanktionen verhängt werden“, so Robin Kiely (Head of Communication bei Ryanair).
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Das Sex-Video eines Paares in einer vollbesetzten Ryanair-Maschine geht um die Welt. In britischen Medien kursieren nun Aussagen der Frau. Auch Ryanair hat Stellung bezogen. Die Zusammenfassung eines turbulenten Zwischenfalles.

Eigentlich war es ein "normaler" Flug von Manchester nach Ibiza. Eine vollbesetzte Ryanair-Maschine sollte gutgelaunte Passagiere in den Urlaub bringen. Das tat sie auch. Nur sorgten zwei Gäste dafür, dass der Flug unvergessen geblieben ist: Tracey B. und Shaun E.

Den Grund kennt mittlerweile die halbe Welt. Die beiden hatten einen sehr innigen Flug. Passagiere berichteten, die beiden hätten Sex gehabt und veröffentlichten ein Video. In jenem Clip sitzt Tracey auf Shauns Schoß und bewegt sich vermeintlich eindeutig.

"Die Leute haben das in den falschen Hals gekriegt"

Aber hatten die beiden wirklich Sex? Die Betroffene selbst dementiert offenbar. Jedenfalls behauptet die britische Boulevard-Zeitung "Sun" einen Facebook-Post der 39-Jährigen zu kennen, in dem Tracey Folgendes geschrieben haben soll: "Ich bin absolut gedemütigt. Was aus einer Alkohol-Laune heraus passiert ist, ist jetzt weltweit ein Thema. Ich bin total entsetzt, aber es ist wirklich nichts passiert." Die "Sun" berichtet, der Beitrag sei mittlerweile wieder gelöscht. Genauso wie ihr Account.

Die "Sun" forschte auch in ihrem Umfeld. Die Zeitung zitiert jedenfalls einen Freund von Tracey, der sie in Schutz nahm. Die "Sun" gab an, er habe gesagt: "Es ist ihr wichtig, dass die Leute wissen, dass sie keinen Sex hatten. Sie weiß aber auch, dass das die Sache nicht besser macht." Laut ihrem Kumpel habe sie Shaun lediglich einen Lapdance gegeben.

Die "Sun" hat sogar ein Zitat von Traceys Vater ausgegraben, allerdings ohne zu erwähnen, ob die Zeitung selbst mit ihm gesprochen habe, oder ob das Statement irgendwo anders herkommt. Er soll jedenfalls gesagt haben: "Die Leute haben das in den falschen Hals gekriegt. In Wirklichkeit ist die Geschichte ganz anders". Wie anders, soll er aber offenbar nicht erwähnt haben.

Shauns schwangere Verlobte erfuhr es aus den Medien

Für Shaun E. könnte der Vorfall im Flieger wohl noch Konsequenzen haben - vielleicht von Ryanair, ziemlich sicher aber im Privaten. Zumindest wenn man auch hier wieder der britischen Yellowpress glaubt. Wie "Dailymail", "Sun" und Co. behaupten, soll der 31-Jährige nämlich seine schwangere Verlobte zu Hause gelassen haben. Sie soll von dem Vorfall erst durch die Berichte in den Medien erfahren haben. Ein offizielles Statement und Zitat gibt es von den beiden aber nicht.

Die Yellowpress zitiert hier wieder Freunde. "So wie ich es verstanden habe, sollte er eigentlich jetzt schon wieder zurück sein. Aber er hat sich vollkommen abgeschottet. Bis jetzt hat ihn noch niemand erreicht – weder seine Familie noch seine Freundin", erfuhr die "Daily Mail" von einem Kumpel von Shaun.

Ryanair droht mit rechtlichen Konsequenzen

Die Fluglinie Ryanair hat derweil mit rechtlichen Konsequenzen gedroht: "Wir werden uns mit dem Thema noch einmal genauer beschäftigen. Denn wir tolerieren kein widerspenstiges, störendes oder unangemessenes Verhalten – zu keiner Zeit. Jeder Passagier, der sich inakzeptabel verhält, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen", erklärt der Pressesprecher der Fluggesellschaft auf Anfrage des stern.

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rpw

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