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Einschränkungen bis Freitagfrüh Streik lähmt Bahnverkehr in ganz Deutschland

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Rund Dreiviertel der Fernverkehrszüge fallen, wie hier in München, seit dem frühen Mittwochmorgen bundesweit aus. Viele Urlauber sind mitten in der Ferienzeit betroffen, aber auch Pendler auf dem Weg zur Arbeit, da die Deutschen Bahn S-Bahnen und Nahverkehrszüge betreibt. "Ich muss dringend nach Ampfing ins Altenheim, weil ich da arbeite und jetzt ist, es hat gehießen gestern, um 6.06 die Bahn fährt. Und fährt doch nicht." "Ja, wir müssen nach Hause fahren mit dem Fahrrad nach Friesland. Und das ist ein bisschen weit. Jetzt wissen wir nicht wie wir nach Hause kommen sollen." "Ich muss nach Berlin und mein Zug ist storniert. Ich muss jetzt den früheren nehmen. Ich bin auch nicht ganz sicher, ohne Sitzplatzreservierung mal sehen, ein bisschen Risiko." Die Bahn versuche zwischen den Metropolen zumindest einen Zwei-Stunden-Takt und im Regionalverkehr ein Grundangebot sicherzustellen, sagte Bahnsprecher Achim Stauß am Mittwochmorgen. "Wir bitten Fahrgäste im Fernverkehr, die ihre Reise verschieben können, tatsächlich die Flexibilität der Zugtickets zu nutzen. Wer ein Ticket für den heutigen Mittwoch hat oder für Donnerstag für Freitag, der kann diese Fahrkarte auch noch in der kommenden Woche flexibel nutzen. Und selbstverständlich sind die Spar- und Super-Sparpreis-Tickets von der Zug-Bindung befreit." Der laufende Streik im Personen- und Güterverkehr ist bis Freitagfrüh angesetzt. In der kommenden Woche soll über weitere Streiks entschieden werden, sagte GDL-Chef Claus Weselsky. An den Verhandlungstisch werde die GDL erst dann zurückkehren, wenn die Bahn ein verbessertes Angebot mache.
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Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen will die GDL bundesweit den Personen- und Güterverkehr noch bis Freitagfrüh bestreiken.

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