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Formel-1-Bolide kaputt: Vettel muss Training vorzeitig abbrechen

Sebastian Vettel muss noch vor dem Rennen in Spanien einen herben Rückschlag hinnehmen: Sein Wagen ging im ersten Training nach nur vier Runden kaputt. Die zweite Session muss deshalb ganz ausfallen.

Einen schweren Dämpfer haben Sebastian Vettels Hoffnungen auf einen gelungenen Neustart in die Saison erhalten. Des viermalige Weltmeister musste die Trainingsfahrten am Freitag nach nur vier Runden vorzeitig beenden. Nachdem sein Wagen am Vormittag stehen geblieben war, konnte er bei der zweiten anderthalbstündigen Session am Nachmittag nicht mehr an den Start gehen.

Das teilte sein Red-Bull-Rennstall rund eine Stunde vor Beginn des zweiten Trainings für den Großen Preis von Spanien mit. "Durch ein elektronisches Problem wurde der Kabelbaum von Auto Nummer 1 beschädigt, Sebastian wird nicht in der Lage sein, beim FP2 mitzumachen", twitterte Red Bull. Das Team werde die Zeit nutzen, um den Wagen für das Training am Samstag fertigzumachen.

Vettel hatte das Auto nach nur 25 Minuten von der Strecke schieben müssen. Der RB10 war mit einem Abschleppwagen zurück in die Box gebracht worden. Zuvor hatte sich Vettel höchstpersönlich mit einem Feuerlöscher am Heck des Wagens zu schaffen gemacht. Für das Rennen auf dem Circuit de Catalunya hat er nach vier Rennen ohne Sieg extra das Chassis gewechselt. Abstimmen konnte er den Wagen nun aber nicht: Nicht mal 20 Kilometer schaffte er und wurde auf dem drittletzten Rang am Morgen notiert.

awö/DPA / DPA
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