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Formel 1: Die Timo-Glock-Kolumne 2011 - Teil 13

Drei Wochen Urlaub sind vorbei und in seiner sportal.de-Kolumne spricht Timo Glock nicht nur über leckere Kochkäs-Schnitzel und paddeln auf dem Bodensee, sondern auch über das Rennen in Belgien, den Crash mit Paul di Resta und das Fass Kölsch mit Michael Schumacher.

Hi Leute,

die drei Wochen Urlaub sind schneller vorbeigezogen als ein Formel 1-Wagen an den Zuschauertribünen. So kam es mir jedenfalls vor. Doch letztendlich seid nicht nur Ihr froh, dass es wieder losgeht. Auch ich habe mich auf das Rennen in Belgien gefreut. Leider lief es nicht ganz so rund ab, wie ich es mir erhofft hatte.

Denn erst haben wir beim Setup etwas zu gut gearbeitet. Wir wollten die Vorderachse verbessern, aber sie war dann sehr aggressiv beim Einlenken. Ärgerlicher war dann aber mein Fehler direkt nach dem Start, als ich innen an einem anderen Auto vorbeiziehen wollte und ein bisschen zu spät auf die Bremse gestiegen bin. Die Räder sind dann stehen geblieben und ich wusste sofort, dass ich jemanden treffen würde.

Es war dann bitter, dass es Paul di Resta getroffen hat und ich ihm das Rennen ein wenig versaut habe. Aber ich habe mich natürlich direkt entschuldigt und mich auch darüber gefreut, auf meiner Facebook-Seite viel Lob dafür bekommen zu haben. Natürlich kann auch uns immer ein Fehler passieren, aber ärgerlich ist es trotzdem. Da sind ein paar aufbauende Worte eine schöne Sache.

So kam es auch dazu, dass ich vier Stopps auf dem Zettel hatte. Normalerweise hätten zwei gereicht, aber erst musste ich meinem Auto eine neue Nase besorgen und dann kam ja auch die Durchfahrtsstrafe dazu. Zufrieden kann ich trotzdem sein, denn ich habe mich gut zurückgekämpft, den Anschluss ans Feld und meinen Teamkollegen geschafft und noch einen HRT überholt – mehr konnte ich leider nicht machen.

Viel zu feiern gab es also nicht für mich, und so habe ich mich dann den Feierlichkeiten von Michael Schumacher angeschlossen. Er hatte am Wochenende sein 20. Jubiläum auf der Strecke hier in Belgien. Vor seiner Leistung muss ich meinen Hut ziehen. Wir haben dann einen kleinen Film über seine Karriere gesehen und es gab ein paar Worte von ihm, Ross Brawn und Norbert Haug. Dann wurde auch noch ein Fass Kölsch angestochen.

Ähnliches habe ich ja in meinem Urlaub auch gemacht. Vielleicht war ja einer von Euch beim Kochkäs-Schnitzel-Essen dabei. Mir hat es unglaublich Spaß gemacht und ich hatte das Gefühl, dass die Aktion ganz gut angekommen ist. Es war schön ungezwungen und die lockere Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Es ist schon spannend, was die Leute so alles wissen wollen und häufig wurde ich gefragt, wann ich denn endlich ein besseres Auto bekomme.

Ich wusste vorher ja auch nicht ganz genau, wer jetzt alles kommen würde und was für Leute es dann sind. Aber danke auch von meiner Seite und es wird sicherlich eine Fortsetzung geben, in welcher Form auch immer. Wir werden in den nächsten Monaten in Ruhe über eine weitere Aktion nachdenken und ihr dürft gespannt sein, was dann letztendlich dabei rauskommt.

Ansonsten habe ich meinen Urlaub wirklich genossen, auch wenn die erste Woche wettertechnisch nicht sonderlich erwähnenswert war. Aber danach hat sich auch die Sonne ein wenig Zeit für mich genommen und wir waren hie und da mit dem Boot auf dem See und haben die Zeit mit viel Ruhe verbraucht. Aber Ihr kennt mich ja und nur faulenzen ist auch nicht meine Welt.

Also war ich viel mit Andreas Klöden und Lothar Leder unterwegs und habe in zwei Wochen gut 850 Kilometer mit dem Fahrrad abgerissen. Jeder Fahrer hat seinen eigenen Plan, wie er an seiner Fitness arbeitet und ich war natürlich auch im Kraftraum. Allerdings kann man seine Zeit frei einteilen und das ist schon sehr komfortabel.

Training war mir persönlich auch wichtig, weil nach dem nächsten Rennen die Zeit in Übersee anfängt und ich viel Zeit im Flugzeug verbringen werde. Also wird das Training ein wenig auf der Strecke bleiben. Nun kommt aber erst einmal das Rennen in Monza und auch die Strecke ist ein echtes Highlight. Sie hat einen eigenen Charakter und über mangelnde Möglichkeiten sein Auto voll auszufahren, können wir uns auch nicht beschweren.

Drückt mir die Daumen, dass ich diesmal besser durch die erste Kurve komme und ein gutes Rennen abliefern kann. Die Auflösung folgt dann in zwei Wochen und bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit.

Bis dann, Euer Timo

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(