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Rennsaison 2012: Formel 1 kehrt in die USA zurück

Völlig unerwartet kehrt die Formel 1 ab der Saison 2012 in die USA zurück. Nachdem sich der Sport beim Grand Prix 2005 in Indianapolis durch den Reifenskandal sehr unbeliebt machte, findet der GP nun an einem neuen Ort statt.

Überraschung in der Formel 1: Ab 2012 kehrt die "Königsklasse" in die USA zurück. Den Zuschlag für Rennen bis 2021 erhielt unerwartet die Millionen-Metropole Austin im US-Bundesstaat Texas. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Vertrag mit der texanischen Hauptstadt. Zuletzt fand ein Rennen der Formel 1 2007 auf US-amerikanischem Boden statt, damals in Indianapolis. Die Begeisterung für den Sport hält sich in den USA in Grenzen und steht im Schatten der "IndyCar Series". Trotzdem haben die Texaner große Pläne:

"Erstmals in der Geschichte wird in den USA extra für die Formel 1 eine Strecke von Weltklasse-Format gebaut", sagte Ecclestone. Zuletzt war der Rennzirkus von 2000 bis 2007 im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Gast, der Vertrag mit dem berühmten Indianapolis Motor Speedway wurde aufgrund finanzieller Unstimmigkeiten aber nicht verlängert.

"Wir arbeiten schon seit Jahren daran, dieses Event nach Austin und zurück in die USA zu bringen. Wir sind geehrt und stolz, eine Vereinbarung gefunden zu haben. Wir waren zur richtigen Zeit am am richtigen Ort. Austin hat den Ruf, eine der angesagtesten Städte in den USA zu sein", sagte Tavo Hellmund vom Veranstalter Full Throttle Productions.

SID/dab / SID

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