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Schumi vor dem Wüsten-Rennen: "Es wird ein heißes Rennen"

Bewaffnete Leibgarde und Panzerlimousine: Trotz drastischer Sicherheitsmaßnahmen freut sich Rekordchampion Michael Schumacher auf die sonntägliche Grand-Prix-Premiere im Wüstenstaat Bahrain.

Aus Angst vor einem möglichen Teroranschlag sind die Sicherheitsvorkehrungen bei der sonntäglichen Grand-Prix-Premiere im Wüstenstaat Bahrain dramatisch verschärft worden. Michael Schumacher bekommt eine eigene königliche Garde und eine gepanzerte Luxus-Limousine zur Verfügung gestellt. Trotz der ungewöhnlichen Maßnahmen gibt sich der Rekordchampion sehr gelassen und freut sich auf die neue Strecke in Bahrain: "Ich bin sehr gespannt auf dieses Rennen, denn eine neue Strecke und neue Gegebenheiten sind immer wieder interessant", schrieb der Ferrari-Pilot am Montag auf seiner Homepage.

Eine Frage des Sandes

Gedanken macht er sich über die Bedingungen an dem für 123 Millionen Euro gebauten Kurs in Sakhir in der Nähe der Hauptstadt Manama. "Das große Fragezeichen in Bahrain ist der Sand", meinte Schumacher. "Jeder ist wohl gespannt darauf, wie sich der auswirkt - ob man dann Sand im Getriebe haben wird... Ich gehe mal davon aus, dass die Haltbarkeit nicht wirklich davon beeinflusst wird."

"Heißes Rennen" erwartet

Schumacher rechnet am Sonntag auf dem 5,417 km langen Kurs mit ähnlichen feucht-heißen Bedingungen wie bei seinem Erfolg vor zwei Wochen beim Grand Prix von Malaysia. "Wir fahren dahin mit dem Wissen, dass es erneut ein heißes Rennen werden wird», sagte der 35-Jährige. In Bahrain herrschen derzeit Temperaturen um die 30 Grad.

Schumacher führt die WM-Wertung nach seinen Siegen in den ersten beiden Saisonrennen in Australien und Malaysia mit der maximalen Punktzahl von 20 Zählern an.

Der Inselstaat Bahrain am Persischen Golf steht ebenso wie das Rennen in Schanghai im September erstmals auf dem Formel-1-Kalender.

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