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Steuerhinterziehung : Staatsanwaltschaft Madrid fordert fünf Jahre Haft für Xabi Alonso

Die spanische Staatsanwaltschaft fordert in der Causa Xabi Alonso ein Strafmaß von fünf Jahren für den ehemaligen Bayern-Profi. Alonso wird vorgeworfen von 2010 bis 2012 bis zu zwei Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

Xabi Alonso soll für fünf Jahre ins Gefängnis

Geht es nach der Staatsanwaltschaft Madrid, soll Xabi Alonso für fünf Jahre in den Strafvollzug

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Es wird ernst für den Weltmeister und ehemaligen Münchener Xabi Alonso. Die Staatsanwaltschaft Madrid erklärte am Mittwoch in einer offiziellen Justizmitteilung, dass man für den Ex-Profifußballer Xabi Alonso aufgrund von Steuervergehen eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren fordere. Darüber hinaus soll der gebürtige Baske eine Geldstrafe in Höhe von vier Millionen Euro zahlen.

Bei den Vorwürfen geht es um Einkünfte aus dem Verkauf von Bildrechten, die über eine Briefkastenfirma auf der Insel Madeira am Fiskus vorbeigeschleust worden sein sollen. Auch gegen Alonsos Steuerberater wird ermittelt. Die Staatsanwaltschaft fordert für ihn das gleiche Strafmaß. 

Xabi Alonso äußert sich nur zu Lewandowski

Bislang äußerte sich der zweimalige Champions-League-Sieger nicht zu den Vorwürfen. Lediglich zu sportlichen Themen will er seine Meinung kundtun. Seinem ehemaligen Mitspieler Robert Lewandowski rät er derweil zu einem Verbleib bei den Münchenern: "Er ist definitiv einer der besten Neuner der Welt. Aber ich bin der Meinung, dass er bei Bayern am besten aufgehoben ist", sagte er in einem Interview mit Sportbuzzer. Lewandowski wird immer wieder mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht.  Alonso spielte zwischen 2009 und 2014 für Real Madrid, bevor er 2014 zum FC Bayern wechselte, wo er letzte Saison seine Karriere beendete.

fk / DPA

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