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1. Bundesliga: Bremen siegt klar mit 4 -1 gegen Wolfsburg

Kurztrainingslager, taktische Änderungen und junge Spieler - alle Maßnahmen haben Felix Magath und dem VfL Wolfsburg bei Werder Bremen kein Glück gebracht. 4:1 hieß es am Ende im Weserstadion für die Hanseaten.

Das 4:1 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg hat Werder Bremen zurück in die Erfolgsspur gebracht und Felix Magath weitere Sorgenfalten beschert. Sokratis (18. Minute), Torjäger Claudio Pizarro (45.), Markus Rosenberg (55.) und Marco Arnautovic (71.) trafen für die Hausherren.

Wolfsburg kassierte vor 39.124 Zuschauern indes die dritte Niederlage in Serie. Das Ehrentor von Marcel Schäfer (86.) war zu wenig für den ansonsten harmlosen deutschen Meister von 2009, der als Tabellen-14. immer tiefer in den Keller rutscht. Die ersatzgeschwächten Bremer hielten mit dem verdienten ersten Heimsieg gegen Wolfsburg seit drei Jahren dagegen den Kontakt zu den Champions-League-Rängen.

Trotz der Ausfälle von Marko Marin (Beckenprobleme), Mehmet Ekici (Bauchmuskelzerrung) und Aaron Hunt (Rotsperre) machte Werder gegen die auswärtsschwächste Mannschaft der Bundesliga von Beginn an Druck und bestimmte das Spiel. Indes liefen die Bremer in der Anfangsviertelstunde zu oft ins Abseits.

Gäste-Trainer Felix Magath hatte versucht, mit der Hereinnahme eines weiteren Innenverteidigers, dem erst 19 Jahre alten Bjarne Thoelke, die Defensive zu stärken. Dies gelang auch zunächst. Erst mit zunehmender Spieldauer fiel der VfL in sich zusammen.

Pizarro feiert Nummer 12

Eine Standardsituation brachte Werder in die Erfolgsspur. Nach einem Freistoß konnte VfL-Keeper Diego Benaglio einen Pizarro-Kopfball noch parieren. Gegen den Nachschuss von Sokratis, der sein erstes Bundesligator für Bremen schoss, war der Schweizer aber machtlos. Wegen seiner fünften Gelben Karte ist Sokratis allerdings im Hinrundenfinale in einer Woche auf Schalke gesperrt.

Bis auf wenige zaghafte Angriffe der Wolfsburger spielte fortan nur noch Werder. Das zwölfte Saisontor Pizarros kurz vor der Pause fiel unter gütiger Mithilfe der VfL-Abwehr. Nationalspieler Christian Träsch und Alexander Madlung zeigten dabei keine Gegenwehr. So konnte sich Pizarro nach einem Einwurf an der Grundlinie entlang durchtanken und zum 2:0 vollenden.

Dem Nachwuchs eine Chance

Zur Halbzeit versuchte Magath noch einmal alles und setzte mit den Einwechslungen des 20 Jahre alten Sebastian Polter sowie des Kapitäns des VfL-Regionalligateams, Sebastian Schindzielorz, ein Zeichen. Vergeblich: Auch das Kurz-Trainingslager, das Magath vor dem Spiel in Barsinghausen abgehalten hatte, blieb ohne Wirkung.

Zehn Minuten nach dem Wechsel erhöhte Rosenberg zum 3:0. Kurz darauf vergab Kapitän Clemens Fritz gar das 4:0. Dies besorgte 20 Minuten vor dem Ende der eingewechselte Arnautovic, der völlig frei vor dem leeren Tor acht Minuten vor dem Ende noch das 5:0 vergab. Zu dem Zeitpunkt hatte die VfL-Defensive die Arbeit längst eingestellt.

sportal.de / sportal

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