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2. Bundesliga: Frankfurt und Düsseldorf teilen Punkte im Spitzenspiel

Das Spiel war erstklassig. Die Tabellenränge von Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf nach dem Unentschieden im Montagsspiel aber nicht. Beim 1:1 in Frankfurt zeigte Schiedsrichter Robert Hartmann keine erstklassige Leistung - was vor allem die Fortunen verstimmte.

In einem interessanten Montagsspiel der 2. Liga trennten sich Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf 1:1. Der Absteiger ging schon nach drei Minuten durch ein Kopfballtor von Sebastian Jung in Führung. Aber die Gäste kamen in der zweiten Halbzeit zum verdienten Ausgleich durch Maximilian Beister. Hätte Schiedsrichter Robert Hartmann das Trikotziehen von Gordon Schildenfeld gegen Thomas Bröker gesehen, hätte die Fortuna sogar als Sieger vom Platz gehen können.

Die Eintracht jedenfalls konnte ihren Heimkomplex nicht ablegen. Vor 42.000 Zuschauern unterstrich auch Düsseldorf nachdrücklich die Ansprüche auf einen Spitzenplatz in der Liga. Beide Teams bleiben ungeschlagen und haben zwei Zähler Rückstand auf Tabellenführer FC St. Pauli (10).

Kurz vor Schluss wurde Frankfurts Alexander Meier mit Gelb-Rot vom Feld gestellt, doch entscheidend war das nicht mehr. 13 Jahre nach dem letzten Punktspiel der beiden Kontrahenten erwischte die ohne ihren Kapitän Pirmin Schwegler angetretene Eintracht einen Blitzstart.

Ratajczak patzt - Jung trifft

Eine schwache Abwehr von Fortuna-Schlussmann Michael Ratajczak nutzte Jung per Kopf zur Führung. Theofanis Gekas hätte zur Beruhigung beitragen können. Doch der Grieche konnte einen Ausrutscher von Assani Lukimya nicht nutzen. Er scheiterte frei an Ratajczak (11.).

Abstimmungsprobleme in der Eintracht-Abwehr halfen den zunächst geschockten Düsseldorfern auf die Beine. Doch Andreas Lambertz (13., 18.), Maximilian Beister und Thomas Bröker (14.) sowie Sascha Rösler nahmen die Einladungen nicht an. Erst nach der Pause wurde das forsche Spiel der Fortuna belohnt. Beister traf und die Düsseldorfer drängten im nun offenen Schlagabtausch auf den Siegtreffer gegen eine mehr und mehr die Linie verlierende Eintracht.

Abwehrspieler Bamba Anderson hatte noch den Siegtreffer auf dem Kopf (73.), doch Johannes van den Bergh klärte auf der Linie. Die größte Chance vergab Gekas, als er frei stehend an Ratajczak scheiterte (84.). Auf die Eintracht wartet nun das Derby beim FSV - im eigenen Stadion. Düsseldorf hat ein weiteres Spitzenspiel gegen 1860 München vor sich.

sportal.de / sportal

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