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2. Bundesliga: Greuther Fürth baut Erfolgsserie aus

Greuther Fürth hat bei Energie Cottbus gewonnen und bleibt Tabellenführer in der 2. Bundesliga. Im zweiten Samstagsspiel kassierte Eintracht Braunschweig eine bittere Heimpleite gegen Dynamo Dresden.

Die SpVgg Greuther Fürth hat beim FC Energie Cottbus ihre Erfolgsserie verlängert und die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga zurückerkämpft. Die Franken setzten sich am Samstag vor 9910 Zuschauern im Stadion der Freundschaft mit 2:0 (1:0) durch und blieben damit im elften Spiel in Serie ungeschlagen.

Die Führung für die überaus effektiv spielenden Gäste besorgte Olivier Occean (21.) mit seinem sechsten Saisontreffer. Im zweiten Abschnitt verstärkte Cottbus den Druck auf das Fürther Tor, doch der Spitzenreiter agierte clever und konterte eiskalt: Nach einem Sturmlauf von Occean über die linke Seite und einer herrlichen Eingabe verwandelte Sercan Sararer (73.) zum 2:0 und sorgte für die Entscheidung.

Die Cottbuser, deren Mitspieler Martin Fenin zum Beginn der Woche mit seiner schweren Depression Besorgnis ausgelöst hatte, waren lange Zeit harmlos. Die größte Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich vergab der Bulgare Dimitar Rangelow, als er in der 33. Minute nach einem Abstimmungsfehler zwischen Mergim Mavraj und Torhüter Max Grün frei stehend den Ball am rechten Pfosten vorbeizirkelte.

Braunschweig erhält Dämpfer


Eintracht Braunschweig hat dagegen die Spitzengruppe aus den Augen verloren. Die Niedersachsen kassierten im Aufsteiger-Duell gegen Dynamo Dresden mit 0:2 (0:1) die zweite Niederlage in Serie und sind seit vier Runden ohne Sieg. Matchwinner für die Dresdner war Robert Koch mit Toren in der 15. und 53. Minute. Zudem hielt der überragende Dynamo-Torwart Wolfgang Hesl vor 22.625 Zuschauern mit mehreren Glanzparaden den zweiten Auswärtssieg der Dresdener fest.

Der Doppelpack von Koch schockte die Eintracht. Die Braunschweiger waren zwar durchweg feldüberlegen, etwas Zählbares sprang aber bei den Offensiv-Bemühungen nicht heraus. Es fehlte die letzte Konsequenz beim Abschluss. Pech hatte die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht, als ein Kopfball des unermüdlich kämpfenden Nico Zimmermann (41.) nur an den Pfosten prallte. Dresden schob sich mit nunmehr 14 Punkten ins gesicherte Tabellen-Mittelfeld.

DPA / DPA

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