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2. Bundesliga: Paderborn auf Rang drei - KSC verliert in Ingolstadt

Fortuna Düsseldorf und der FC St. Pauli streiten sich um Platz drei und fast völlig unbemerkt hat sich der SC Paderborn vorbei an beiden Konkurrenten auf den Relegationsrang geschoben. Nach einer Schwächephase sind die Ostwestfalen wieder da und besiegten Cottbus mit 3:1. Der VfL Bochum holte indes einen Punkt, der KSC verlor.

Der SC Paderborn hat im Kampf um den Aufstiegs-Relegationsplatz mit dem 3:1 (2:0) gegen Energie Cottbus einen großen Schritt nach vorn gemacht. Nach Treffern von Mehmet Kara (2. Minute) und Sören Brandy (34./54.) übernahm Paderborn bei 58 Punkten zumindest für einen Tag Rang drei vor Fortuna Düsseldorf (57).

Die Fortuna muss am Montag in Dresden antreten. Cottbus ist schon seit acht Partien sieglos und muss bei vier Zählern Vorsprung auf Rang 16 um den Klassenverbleib bangen. Dimitar Rangelov (72.) gelang vor 10.363 Zuschauern mit dem ersten Energie-Auswärtstor 2012 nur noch Ergebniskosmetik.

Kara sorgte bereits nach 74 Sekunden für das 1:0. Im Gegenzug köpfte Julian Börner den Ball an die Latte. Vor Brandys Kopfballtreffer zum 2:0 hatte Paderborns Torjäger Nick Proschwitz die Chance auf ein weiteres Tor. Doch Energie-Torhüter René Renno parierte den 15-Meter-Schuss. Beim 3:0 profitierte Brandy von einem schlimmen Börner-Patzer.

Ingolstadt baut Serie immer weiter aus

Der Karlsruher SC hat nach zuletzt drei Partien ohne Niederlage einen Rückschlag hinnehmen müssen. Im vierten Spiel unter Trainer Markus Kauczinski kassierten die Badener durch ein 1:2 (0:1) beim FC Ingolstadt die erste Niederlage unter dem zum Retter erkorenen neuen Coach. Die Bayern machten dagegen durch das 14. Spiel ohne Niederlage in Serie dagegen einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib.

Nach dem 1:0 durch Ahmed Akaichi (14. Minute) glich KSC-Joker Marco Terrazzino (75.) aus. Doch kurz vor dem Schlusspfiff rettete Abwehrmann Marino Biliskov (86.) den Ingolstädter Sieg. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den vom KSC belegten Relegationsplatz.

Vor 8328 Zuschauern waren die Ingolstädter die bessere Mannschaft und gingen auch verdient in Führung. Nach Vorarbeit von Caiuby traf Akaichi mit einem Schuss aus der Drehung. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, versäumten es aber auf 2:0 zu erhöhen. So blieben die Karlsruher im spannenden Spiel gefährlich. Terrazzino ließ die Gäste eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung hoffen, aber dann köpfte Biliskov noch zum Sieg ein.

Bochum holt einen Punkt

Ein Last-Minute-Treffer hat dem VfL Bochum möglicherweise den Weg zum Klassenverbleib geebnet. Mit einem fulminanten Schuss unter die Latte in der Nachspielzeit bewahrte Kevin Vogt (90.+3) den Revierclub beim 2:2 (1:0) gegen den TSV München 1860 vor einer neuerlichen Niederlage.

Vor 10.132 Zuschauern hatte VfL-Angreifer Daniel Ginczek (18.) die 449 Minuten lange Torflaute seines Teams beendet. Doch nach den Treffern der Münchner Djordje Rakic (49.) und Benjamin Lauth (61.) sah es nach einer erneuten Pleite aus. Dank des späten Ausgleichs liegt der VfL nun sechs Punkte vom Abstiegs-Relegationsplatz entfernt.

Vier Tage nach dem 0:2 beim Tabellenletzten Aachen war das Team von Trainer Andreas Bergmann um Wiedergutmachung bemüht. Das Engagement machte sich bezahlt: Ein Schuss von Ginczek durch die Beine von Gästekeeper Gabor Kilray brachte die Führung.

Doch nach der Pause leisteten die Löwen mehr Gegenwehr. Im Anschluss an das 1:1 von Rakic kehrte beim VfL die Verunsicherung zurück. Ein Fehler von Schlussmann Andreas Luthe, der bei einem Lauth-Schuss keine gute Figur machte, schien die 17. Bochumer Saisonschlappe zu besiegeln. Doch dann sorgte Vogt doch noch für großen Jubel.

sportal.de / sportal

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